Auf Grund einer Erkrankung von Kommandant Josef Koidl leitete Günther Ladstätter als Kdt.-Stellvertreter die Sitzung. Der Jahresbericht zeigte unmißverständlich auf das Einsatzvolumen steigt von Jahr zu Jahr. So mußte 2011 nicht weniger als 448 mal zu Einsätzen der verschiedensten Art ausgerückt werden. Dies ist eine Steigerung zum Vorjahr von 33 Einsätzen. Dies entspricht bereits einem täglichen Einsatzvolumen von 1,27 Einsätzen. 2009 waren noch 378 Einsätze zu verzeichnen. 43 mal gab es im abgelaufenen Jahr Brandalarm und 172 Einsätze waren technischer Art. Die Fehlalarme die Brandmeldeanlagen kratzen bereits an der 100er Grenze, es waren 99 Fehlalarme zu verzeichnen. Der Rest sind sogenannte Arbeitseinsätze wie etwa Einsätze nach schweren Gewittern oder umgestürzte Bäume durch Schneedruck.
Physisch und psychisch wurden die Feuerwehrkameraden bei mehreren schweren Verkehrunfällen wie der Zusammenstoß zweier LKW bei Söll mit zwei Schwerstverletzten bei widrigsten Umständen oder einem Fahrzeugabsturz in Breitenbach bei dem der Lenker aber nur mehr tot geborgen werden konnte, gefordert.
Bei den Brandeinsätzen gab es einen gefährlichen Wohnungsbrand in Wörgl bei dem eine Person in letzter Sekunde von den Flammen gerettet werden konnte. Zur Bekämpfung eines Großbrandes nach Itter wurde die Wehr ebenso angefordert wie zu mehreren Fahrzeugbränden im Raum Wörgl und auf der Autobahn.
Groß war letztes Jahr die Freude als der neue Hubsteiger eintraf mit spezieller Rettungsausrüstung eintraf und bereits mehrere Tage später sich bei einer Personenbergung bewähren konnte. Allein zum Ankauf dieses Hubsteigers konnten aus der Kameradschaftskassa nicht weniger als 70.000.- Euro zugeschossen werden. Über 3.600.- Euro flossen nochmals aus der Kameradschaftskassa in die spezielle Ausrüstung dieses hochmodernen Rettungs- und Löschfahrzeuges.
In Summe gesehen wendeten die Wörgler Feuerwehrkameraden im letzten Jahr 13.065 Stunden für die Feuerwehr, besser gesagt für die Sicherheit der Bevölkerung und deren Hab und Gut auf. Ausbildung, Schulungen und Kurse schlagen sich allein mit 2277 Stunden zu Buche.
Mit der Angelobung von drei jungen Feuerwehrkameraden und die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an franz Sollerer ging die 136. Jahreshauptversammlung nach der Ansprachen der Ehrengäste zu Ende.









