16.03.2016, 13:12 Uhr

Nach Wohnungsrauswurf: Lavanttaler erfand Raubüberfall

Mit einer erfundenen Straftat wollte ein 69-jähriger Pensionist laut Polizeiinspektion (PI) Wolfsberg Mitleid erregen (Foto: KK)

Weil ihm der Vermieter seiner Wohnung gekündigt hatte, erfand ein 69-jähriger Lavanttaler einen Einbruch samt Raub.

WOLFSBERG. Aus Verzweiflung ließ sich ein 69-jähriger Pensionist aus dem Lavanttal am Mittwoch zur Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung hinreißen. Der Lavanttaler erstattete bei der Polizei die Anzeige über einen Einbruch samt anschließendem Raub.
Dabei gab der Pensionist an, dass zwei Männer in seine Wohnung eingedrungen seien. Danach hätten ihm die Unbekannten einen Polster über den Kopf gedrückt, Bargeld gefordert und seien anschließend geflüchtet.

In Widersprüche verstrickt


Bei der Einvernahme verstrickte sich das vermeintliche Opfer in Widersprüche und gestand schließlich die Tat nur vorgetäuscht zu haben. Als Motiv gab der Mann an, dass er von seinem Wohnungsvermieter gekündigt worden sei und er sich durch die Vortäuschung der Tat Mitleid erhofft habe. Der Pensionist wird laut Polizeiinspektion (PI) Wolfsberg angezeigt.
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