12.04.2016, 12:02 Uhr

Therapiepferde als Brückenbauer

Die Teilnehmer des Inklusionscamps, darunter auch einige ehrenamtliche Helfer, mit Gerda Maischberger und ihrem Team (Foto: KK)

Im Inklusionscamp in St. Paul lernten sich 33 Teilnehmer besser kennen.

petra.moerth@woche.at

ST. PAUL. Der Verein Therapie und Integration in Kärnten (TIK) führte in Kooperation mit dem Pferdewirtschaftsfachbetrieb Gratzi und mit Unterstützung des Souveränen Malteserordens in Loschental bei St. Paul ein vorösterliches Inklusionscamp durch.

33 Teilnehmer dabei


Die vier Tage in den Osterferien genossen im heurigen Jahr 33 beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter von sechs bis 28 Jahren. Am Programm standen unter der Leitung von Sozialpädagogin, Reit- und Voltigiertherapeutin, Voltigierinstruktorin und Integratives Reiten-Lehrwartin Gerda Maischberger, Vereinsobmann Gerhard Hochstrasser sowie der Reitinstruktorin und Longen- und Pferdeführerin Daniela Weiß Reiten und Voltigieren auf Therapiepferden.
"Das Reiten in der Gruppe, beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Menschen, fördert eine Integration in die Gesellschaft. Das bedeutet Abbau von Frustrationen, Herstellung von neuen sozialen Kontakten und damit ein Herausfinden aus der Isolation", spielt die Reitstallbesitzerin Gerda Maischberger auf Komponenten der sozialen und emotionalen Integration an. Darüber hinaus würden solche Inklusionscamps auch zur Kompetenz- und Persönlichkeitsstärkung der beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Teilnehmer beitragen.

Unvergessliches Erlebnis


Zum Abschluss zelebrierte Diakon Thomas Fellner mit den Teilnehmern des Inklusionscamps eine berührende Heilige Messe.
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