24.06.2016, 18:22 Uhr

Asylprojekt St. Stefan: Land schließt Prüfung ab

Das nach dem Auszug der Mieter leere Gebäude in St. Stefan im Lavanttal befindet sich im Besitz des Wolfsberger Unternehmers Johann Gutsche

Noch vor Schulschluss am 4. Juli findet ein Informationsabend rund um die geplante Unterbringung von minderjährigen Flüchtlingen in St. Stefan statt.

petra.moerth@woche.at

ST. STEFAN. Im ehemaligen Kindergarten in St. Stefan im Lavanttal sollen - die WOCHE hat berichtet - 20 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden. Die Asylwerber im Alter zwischen 14 und 18 Jahren werden im Rahmen eines vom "B3-Netzwerk" initiierten Projektes rund um die Uhr betreut.

Ergebnis der Prüfung liegt vor


Die monatelange Prüfung des Landes Kärnten wurde wie die WOCHE erfahren hat jetzt abgeschlossen. "Die Prüfung seitens der Fachabteilung ist abgeschlossen. Es gibt ein Okay für das Projekt", sagt Andreas Schäfermeier, der Pressesprecher von Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ).
Dies bedeutet jedoch noch nicht, dass das Projekt genehmigt ist: Noch vor Schulschluss am 4. Juli wird es laut Schäfermeier - was auch Wilfried Truppe, der Pressesprecher von Wolfsbergs Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz (SPÖ), bestätigt, - eine Informationsveranstaltung für die Eltern von Kindergarten- und Volksschulkindern geben.

Verhandlung in St. Stefan folgt


Bevor allerdings tatsächlich ein Bescheid für das Flüchtlingsprojekt erlassen wird, müsse laut Schäfermeier noch eine mündliche Verhandlung mit Behördenvertretern vor Ort stattfinden.

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