20.07.2016, 13:29 Uhr

Wenn Papier nicht so geduldig wäre ...

Petra Mörth, Redaktionsleiterin WOCHE Lavanttal, petra.moerth@woche.at (Foto: WOCHE)

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In den windigen Tagen in Wolfsberg drehten sich beim Thema Asylheim in St. Stefan so manche Politiker wie ein Fähnchen im Wind. "Einerseits nehmen wir die Sorgen der Bevölkerung ernst und andererseits ist es ein Gebot der Humanität, diese Jugendlichen nicht in ein Ghetto abzuschieben", zitierte eine Tageszeitung am 9. März SP-Bürgermeister Schlagholz, der jetzt die Entstehung, die handelnden Personen, Verbindungen und den Standort des Asylheims kritisiert. "Es ist kein richtiges Asylheim, sondern es sind Jugendliche, die rund um die Uhr betreut werden. Man kann nur versuchen, die Bürger aufzuklären und die Bedenken auszuräumen", sagte ebendort VP-Stadtrat Steinkellner am 20. Februar – und kämpft jetzt mit Unterschriften für die Reaktivierung des Polizeipostens. Nur die FPÖ war von Anfang an dagegen – und blieb damit zumindest ihrer Linie treu.
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