20.09.2016, 14:08 Uhr

Banken bündeln im Lavanttal ihre Kräfte

Die drei Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal: Rudolf Radl, Edgar Muchitsch und Christian Sajovitz (v. li.)

Nach Fusion am regionalen Bankensektor: Die neue Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal mit 14.000 Kunden entsteht.

petra.moerth@woche.at

ST. ANDRÄ, ST. STEFAN. Mit Beginn der nächsten Arbeitswoche nimmt die durch die Fusion der Raiffeisenbanken St. Andrä-Wolfsberg und St. Stefan im Lavanttal entstehende Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal ihren Betrieb auf. Unter dem neuen Namen Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal mit den fünf Bankstellen St. Andrä, Wolfsberg, St. Michael, St. Stefan und Kleinedling beschäftigt die Genossenschaft mit Hauptsitz in der alten Bischofsstadt künftig insgesamt 56 Mitarbeiter.

Für die Zukunft rüsten


"Durch diesen Zusammenschluss stärken wir langfristig unsere Wirtschaftskraft und Leistungsfähigkeit als erfolgreiche Regionalbank", begründet der Vorstandsdirektor Christian Sajovitz, der für Markt und Strategie verantwortlich zeichnet, den Beschluss der Generalversammlung. Hinter dieser Entscheidung steht auch der Aufsichtsrat, der in der Neuwahl bestätigt und um die vorgeschlagenen Aufsichtsräte der Raiffeisenbank St. Stefan ergänzt wurde.

Neues Triumvirat


Mit der Fusion der beiden bisher eigenständigen Regionalbanken mit vormals 38 bzw. 18 Mitarbeitern würden sich laut Sajovitz unter dem neuen gemeinsamen Dach eine Reihe von Synergie- und Qualitätseffekten ergeben: "Einerseits sparen wir uns durch die Zusammenlegung Kosten in der Verwaltung, andererseits können wir unseren Kunden noch mehr Beratung durch Spezialisten bieten", so Sajovitz, der sich bei der Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal die Geschäftsleitung künftig mit seinem bisherigen St. Andräer Kollegen Edgar Muchitsch, verantwortlich für Risikomanagement und Marktfolge, sowie seinem neuen St. Stefaner Kollegen Rudolf Radl, verantwortlich für Bankbetrieb, Buchhaltung und Zahlungsverkehr, im Triumvirat teilen wird.

Technische Umstellung


Durch die Verschmelzung der beiden Geldinstitute am regionalen Bankensektor ergeben sich außer der Namensänderung für die Kunden aus St. Andrä gar keine und für die aus St. Stefan lediglich geringfügige Änderungen. "Die Kunden aus St. Stefan erhalten eine neue Kontonummer, Bankleitzahl und Bankomartkarte, Eingänge und Abbuchungen werden von uns automatisch umgeschlüsselt", informiert er. Die neu entstehende Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal mit zirka 14.000 Kunden verwaltet ab 26. September eine Bilanzsumme von 305 Millionen Euro mit einem Kundengeschäftsvolumen von 552 Millionen Euro.

ZUR SACHE:
Die neue Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal mit 56 Mitarbeitern und zirka 14.000 Kunden verwaltet ab 26. September eine Bilanzsumme von 305 Millionen Euro mit einem Kundengeschäftsvolumen von 552 Millionen Euro.
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