29.03.2016, 19:36 Uhr

Das Geschäft mit den „Drahteseln“ boomt

Zwei Profis in Sachen Fahrrad: Mechaniker Ronny Kleinart (li.) und Unternehmer Karl Oberländer (re.) Foto: Petra Mörth

„Das Rad“-Chef Karl Oberländer steigert seinen Umsatz seit dem Jahr 2010 pro Jahr um 20 Prozent.

petra.moerth@woche.at

MARIA ROJACH. Das Geschäft mit den Fahrrädern boomt – aber nicht erst seit gestern. „Es gibt bereits seit 25 Jahren einen Fahrradboom“, meint „Das Rad“-Chef Karl Oberländer aus Mühldorf. Der Lavanttaler hat sich 1995 selbstständig gemacht. Seitdem bietet der „Herzblut“-Verkäufer in seinem Fahrradfachgeschäft mit Reparaturwerkstatt Fahrräder renommierter Marken für jede Zielgruppe an.
„Wir verzeichnen seit dem Jahr 2010 eine jährliche Umsatzsteigerung von 20 Prozent“, gibt er Auskunft. Zehn Prozent des Umsatzes würden mittlerweile die E-Bikes ausmachen. „Wir versuchen uns ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern“, beschreibt Oberländer seine Philosophie.

Ausgedehnte Probefahrten


Für die WOCHE-Leser hält er einige Tipps zum Fahrradkauf bereit. Wichtig sei es, ein „gutes Gefühl“ beim Verkaufsgespräch mit dem Fachhändler zu haben. Zudem sollten ausgedehnte Probefahrten mit verschiedenen Marken und Modellen möglich sein. „Wir vermessen den Kunden und das Rad“, so Oberländer. Die Beratung bei Erwachsenen ziele zusätzlich auf die Wahl des Sattels und der Griffe ab. „Auch die Sitzposition muss natürlich genau unter die Lupe genommen werden“, fährt er fort.
Noch mehr Sensibilität sei bei Kindern gefragt. „Bei Kindern kann man nicht nach Alter und Größe gehen, jedes Kind muss das Fahrrad selbst ausprobieren.“
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