30.03.2016, 11:27 Uhr

Feuerwehr Truppmann Ausbildung absolviert

Das Team der Ausbilder (Manfred Dorfbauer, Werner Eichhorn, Franz Raab und Johannes Kitzler) erläuterten den Kommandanten die Neuerungen in der Grundausbildung. (Foto: Günther Huber)
GROSS GERUNGS. Die Grundausbildung von neuen Feuerwehrmitgliedern - die sogenannte „Truppmann Ausbildung“ - soll so praxisnah als möglich erfolgen und durchlief in den letzten Jahren tiefgreifende Änderungen. Auch für das Jahr 2016 sind Optimierungen vorgesehen, die von den Feuerwehren umzusetzen sind. Aus diesem Grund trafen sich am 26. März die Kommandanten der 24 Wehren des Abschnittes Groß Gerungs zum Infonachmittag. Die Sachbearbeiter Johannes Kitzler und Manfred Dorfbauer präsentierten die Neuerungen anhand von Beispielen. Um einen Eindruck zu gewinnen mussten die anwesenden Kommandanten bzw. Stellvertreter denselben Einstiegstest über sich ergehen lassen, der auch von den jungen Kameradinnen und Kameraden auszufüllen ist. Schnell war klar, dass die „Furcht“ vor dieser Wissensüberprüfung völlig unbegründet ist und sich die Fragen mit gesundem Interesse am Feuerwehrwesen leicht beantworten lassen.
Die Verantwortung der Grundausbildung obliegt jedenfalls der eigenen Feuerwehr. Zum einen hat die Einschulung gewisse Mindestanforderungen zu erfüllen, muss aber andererseits auch auf die individuellen technischen Möglichkeiten und vorhandenen Einsatzgeräte oder Fahrzeuge abgestimmt werden. Ziel der Truppmann Ausbildung ist es, den jungen Feuerwehrmännern und Frauen ausreichend Theorie und Praxis zu vermitteln, um im Ernstfall sachgemäß und sicher handeln zu können. Die Grundausbildung ist auch Voraussetzung für jegliche weitere Schulung bei der Feuerwehr.
Am 9. April werden 22 neue FeuerwehrkameradInnen beim Modul „Abschluss Truppmann“ ihr Können in Groß Gerungs unter Beweis stellen. Das Team der Ausbilder ist natürlich zuversichtlich, dass dieser Tag erfolgreich verlaufen wird, zumal die Vorbereitungen schon seit mehreren Wochen laufen. Somit ist sowohl der Mannschaftsstand der regionalen Feuerwehren für die Zukunft gesichert als auch der Weg für so manche Karriere der Florianijünger bereitet.
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