Zuversicht
Exportwirtschaft fährt wieder langsam hoch

Zuversichtlich: Robert Brugger sieht langsames Hochfahren der Exportwirtschaft.
  • Zuversichtlich: Robert Brugger sieht langsames Hochfahren der Exportwirtschaft.
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Die Corona-Hotline des steirischen Internationalisierungscenter (ICS) ist ja schon seit geraumer Zeit im Einsatz, derzeit werden rund 40 Anfragen von Betrieben pro Tag bearbeitet. „Wir haben gleich zu Beginn der Krise eine interne Expertengruppe zusammengestellt, die sich vor allem mit den sich laufend verändernden Covid-19-Verordnungen unserer Nachbarstaaten beschäftigt“, erklärt dazu Robert Brugger, Geschäftsführer des ICS. So könne man einerseits als "Feuerwehr im Einsatz" agieren, bereits über 1.000 Anfragen rund um Grenzsituationen, Pendler und gewerblichen Verkehr wurden individuell beantwortet. "Andererseits evaluieren wir, im Zusammenspiel mit den global aufgestellten Außenwirtschaftscentern, regelmäßig und sehr genau die Ist-Situation in unseren Beschaffungs- und Absatzmärkten.“

Kurs geht Richtung "Post-Corona"

Jedoch denke man im ICS auch schon "Post-Corona, denn man erkenne inzwischen ein langsames Hochfahren der Exportwirtschaft. „Da das Thema Supply-Chain-Management bei vielen heimischen Betrieben nach dem Wiederhochfahren an Bedeutung gewinnen wird, bereiten wir uns bereits jetzt bestmöglich darauf vor, diese beim Finden von Lösungsansätzen zu unterstützen.“ berichtet Brugger. „Aus diesem Grund entwickeln wir vorbereitende Maßnahmen und planen Post-Corona-Webinare, die sich schon wieder mit operativen Themen in unseren Zielmärkten beschäftigen.“ Bereits jetzt ist das Interesse daran sehr hoch, so durfte sich das ICS über rund 200 Teilnehmer bei einem Schweiz-Webinar freuen.

Wirtschaft bleibt international

Brugger davon überzeugt, dass die Internationalisierung der steirischen Wirtschaft weitergehen wird und muss – so werde der Export für die heimische Wirtschaft weiterhin ein entscheidendes Zukunftsthema sein. „Daher werden wir uns im ICS in nächster Zeit sehr stark auf die Entwicklung von Nahmärkten, Re-Regionalisierung und den Wiedereinstieg in bestehende Auslandsmärkte fokussieren.“, erklärt Brugger. Auch in der Export Academy des ICS wird das Angebot mit Themen wie Transportlogistik, Wertschöpfungsketten-Management, Restart in Exportmärkten und Digitalisierung der Abläufe an die aktuellen Bedürfnisse angepasst.

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Autor:

Roland Reischl aus Graz

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