Markthalle am Naschmarkt-Parkplatz
SPÖ Mariahilf bezieht erstmals öffentlich Stellung

Dieses Rendering wurde von der Stadt Wien ausgeschickt. Es zeigt eine Markthalle am Naschmarkt-Parkplatz.
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SPÖ Mariahilf stellt Antrag zur Umgestaltung des Naschmarkt-Parkplatzes. Damit wollen sie Rahmenbedingungen für das Großprojekt der Stadt Wien festlegen. 

WIEN/MARIAHILF. Bis jetzt war es still um die SPÖ Mariahilf wenn es um die Idee von Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ging, eine Markthalle am Naschmarkt-Parkplatz aufzustellen. Jetzt jedoch beziehen sie Stellung. Diese brachten sie im Zuge der am 17. Juni stattgefunden Bezirksparlamentssitzung mittels eines Antrags zur Festlegung von Rahmenbedingungen für das Projekt vor. "Damit wollen wir an den Grundgedanken zur Umgestaltung des Naschmarkt-Parkplatzes erinnern", so Klubvorsitzender der SPÖ Mariahilf, Sandro Beer.

Sollten Rahmenbedingungen vor Ende der Bürgerbeteiligung festgelegt werden?

Aufgelistet sind in diesem Antrag, der sich direkt an die Stadträtin Sima richtet, folgende Indikatoren: Zum einen wird darauf aufmerksam gemacht, dass der Naschmarkt-Parkplatz eine Hitzeinsel ist und es diese zu bekämpfen gilt, zum anderen sollte das vorrangige Ziel sein die größtmögliche Kühlung und Begrünung unter Rücksichtnahme der örtlichen und technischen Gegebenheiten zu ermöglichen. Dabei spielt man auf die besondere Lage der Brückenkonstruktion aufgrund des unterirdisch fließenden Wienflusses an. 

Der Naschmarkt-Parkplatz soll umgestaltet werden um die dortige Hitzeinsel zu entschärfen.
  • Der Naschmarkt-Parkplatz soll umgestaltet werden um die dortige Hitzeinsel zu entschärfen.
  • Foto: Schuster
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Zusätzlich soll der traditionsreiche Naschmarkt-Flohmarkt erhalten bleiben, sowie der sensible Ort des Naschmarkt-Umfelds mit seiner historischen Architektur berücksichtigt werden. Auch wird darin von einer Art Witterungsschutz und einer befestigten Bodengestaltung, anstelle einer Markthalle, gesprochen. Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) unterstützt hierbei seine Fraktion und erhoffte sich von Seiten der anderen Parteien größtmögliche Zustimmung: "Wir wollen den Platz den Menschen zurückgeben.“

Bürgerbeteiligung zum Naschmarkt-Parkplatz abwarten

Zustimmung erhielt die SPÖ Mariahilf von ÖVP und Neos aufgrund dessen der Antrag auch mehrheitlich beschlossen wurde. Mit Bedenken hingegen traten FPÖ und Links auf, die gemeinsam mit der Grünen Fraktion die Idee lieber in der Bezirksentwicklungskommission zur weiteren Beratung gesehen hätten.

Diese unterschiedlichen Ansichten führten während der Bezirkssitzung auch zu lautstarken Diskussionen: "Wir Grüne wurden damals vernadert als wir lediglich unsere Ideen zur Gumpendorfer Straße präsentierten. Hier war noch keine Bürgerbeteiligung am Laufen", so Michi Reichelt (Grüne), Bezirksvorsteher-Stellvertreter und führt dies weiter aus: "Der Antrag der SPÖ geht weiter, denn obwohl noch eine Bürgerbeteiligung zum Naschmarkt-Parkplatz läuft, wollen sie damit ganz bestimmte Rahmenbedingungen festlegen. Man sollte hier auf das Ergebnis dieser noch laufenden Befragung abwarten und erst danach einen solchen Antrag einbringen." 

So würden sich die Grünen Mariahilf den Naschmarkt-Parkplatz künftig vorstellen.
  • So würden sich die Grünen Mariahilf den Naschmarkt-Parkplatz künftig vorstellen.
  • Foto: Grüne Mariahilf
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Weitere Bedenken äußert Reichelt aufgrund diverser Ausdrücke im Text: "Die im Antrag formulierten Forderungen nach einem 'Witterungsschutz' oder 'befestigter Bodengestaltung' laufen doch auf ein Dach und vermehrt Asphalt hin. Also schwächt man, nachdem man den Widerstand der Anrainer spürt, schon etwas ab," so Reichelt und zieht Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) in die Verantwortung: "Ich würde mir einfach mehr Mut wünschen und ein direktes Statement wie die Bezirksvorstehung zur Markthalle steht."

Alle Interessensgruppen abdecken

Doch obwohl angeregt über diverse Sichtweisen diskutiert wurde, sind sich alle Fraktionen einig: Am wichtigsten sei es, alle Interessensgruppen zu hören, auch wenn unterschiedliche Parteien konträre Wünsche vertreten. Denn sowohl Anrainerinnen und Anrainer, Besucherinnen und Besucher, sowie Standlerinnen und Standler sollen sich gehört fühlen und bestmöglich in ihren Interessen vertreten werden. Ein gemeinsamer Konsens soll für alle gefunden werden.

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