WAHLERGEBNIS
Nationalratswahl 2019 in Oberwart

Das Wahlergebnis der Nationalratswahl 2019 in Oberwart
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Wahlergebnis zur Nationalratswahl 2019: Das Oberwart-Ergebnis zeigt den tatsächlichen Auszählungsstand und ist KEINE Hochrechnung.

OBERWART. Der Bezirk Oberwart hat gewählt. Die Gemeindeergebnisse und das Bezirksergebnis der Nationalratswahl 2019 sind da. Die ÖVP ist mit 10.741 Stimmen (36,06 Prozent / +5,76 Prozent) auf Platz 1, die SPÖ erreichte 9.141 Stimmen (30,69 Prozent / -2,51 Prozent). Die FPÖ kommen auf 6.414 Stimmen (21,53 Prozent / -7,10 Prozent).

Auf Platz 4 rückten die Grünen mit 1.884 Stimmen vor (6,32 Prozent/+4,57 Prozent). Die NEOS erzielten 1.092 Stimmen (3,67 Prozent/+1,11 Prozent). JETZT erreichte im Bezirk 332 Wähler (1,11 Prozent/-1,32 Prozent). Andere Parteien bekamen 185 Stimmen (0,62 Prozent/-0,50 Prozent).

32 Gemeinden ausgezählt

Alle 32 Gemeinden im Bezirk sind bereits ausgezählt. In der Bezirkshauptstadt legte die ÖVP um 5,02 Prozent zu. Die SPÖ verlor 2,66 Prozent, die FPÖ 7,93 Prozent. Einen leichten Zuwachs gab es für die NEOS, die Grünen legten um 7 Prozent zu.

In Pinkafeld (Heimatgemeinde von Norbert Hofer und Mirjam Kayer sowie Eduard Posch) verlor die FPÖ (2017 mit über 34 Prozent sensationell auf Platz 1) 6,8 Prozent. Die ÖVP schaffte mit 6,16 Prozent diesmal Rang 1. Die SPÖ verlor 5,86 Prozent und liegt nur auf Rang 3. Ein Zuwachs für die NEOS von 1,09 Prozent, die Grünen legten um 6,92 Prozent zu.

In der größten Tourismusgemeinde Bad Tatzmannsdorf legte die ÖVP leicht zu, starke Zugewinne verbuchten die Grünen, mittlere die NEOS, SPÖ und FPÖ verlieren relativ deutlich.
In Deutsch Schützen-Eisenberg gab es ebenso klare Zuwächse für die ÖVP, die FPÖ verlor beinahe 13 Prozent, die SPÖ legte um knapp zwei Prozent zu. Auch die Grünen und NEOS legten in der Gemeinde zu.

In der Gemeinde Litzelsdorf (Heimat der Grünen Spitzenkandidatin Irmi Salzer) waren ÖVP und Grüne ebenso klare Sieger. Während die SPÖ nur wenige Prozent-Stimmen verlor, gab es für die FPÖ ein deutlicher Verlust.

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Reaktionen zum Ergebnis

ÖVP-Bezirksparteiobmann LA Bgm. Georg Rosner:

"Es war ein hervorragendes Ergebnis. Es hat sich zwar schon in den Umfragen abgezeichnet, aber dennoch ist es sehr schön, dass diese nun auch bei Wahl bestätigt wurden. Dieses großartige Ergebnis ist ein Verdienst von Sebastian Kurz. Die Schlammschlacht hat die Menschen geärgert, Sebastian Kurz blieb da zurückhaltend. "Die Leute wollen, dass gearbeitet wird und nicht gegenseitig angepatzt.""Das ist auch ein Zeichen für Oberwart, wo wir deutlich zugelegt haben. Auch hier ist den Menschen wichtig, dass nicht gestritten, sondern gemeinsam gearbeitet. Das Bezirksergebnis ist ebenfalls toll. Stärkste Partei im Bezirk war meines Wissens noch nie da. Das ist für mich als Bezirksparteiobmann ein wirklich erfreuliches Ergebnis. Diesen Schwung wollen wir auch für die Landtagswahl nutzen, damit die Leute sehen, dass sie bei uns gut aufgehoben sind."

GR Stefan Rath (ÖVP-Spitzenkandidat im Bezirk)

"Es ist ein Super Ergebnis. Auch in Oberwart haben wir prognostiziert rund 35 Prozent und damit fast das Bundesergebnis erreicht. Ich freue mich über den Sieg der ÖVP in Oberwart und Bezirk. Ein großes Dankeschön an mein Team, das die letzten Wochen unermüdlich gelaufen ist."

GR Eduard Posch (NEOS-Landessprecher)

"Wir sind natürlich hocherfreut! Wir liegen im Burgenland bei 4,9 Prozent und haben etwa zwei Prozent zugelegt. Liberale Politik hat auch im Burgenland Fuß gefasst und unsere sanfte Pflänzchen sind zu starken Wurzeln gereift. Das Ergebnis zeigt, dass Transparenz und Kontrolle wichtig sind.
Ich bin auch mit dem Ergebnis im Bezirk und in Pinkafeld zufrieden. Mit 4,96 Prozent liegen wir knapp über dem prognostizierten Burgenlandergebnis. Die ÖVP und Grünen haben stark gewonnen, dazu ist zu gratulieren. Die deutlichen Verluste für SPÖ und FPÖ waren zu erwarten. In Pinkafeld gibt es nach wie vor einen sehr starken Hofer-Bonus."

LA Markus Wiesler, FPÖ-Bezirksparteiobmann

"Die FPÖ leistet eine sachliche, soziale und heimatverbundene hervorragende Arbeit - gerade auch im Burgenland. Leider ist das Wahlergebnis auf persönliches menschliches Versagen zurückzuführen und nicht zu entschuldigen. Man wird in den zuständigen Gremien ernste Wörter reden und einen Kehraus machen müssen."

GR Irmi Salzer (Spitzenkandidatin Grünen Burgenland)

„Wir Grüne schreiben heute Geschichte! Ich bedanke mich bei allen Aktivisten und Freiwilligen, die in den vergangenen Wochen mit viel Kampfgeist und Herzblut für dieses Wahlergebnis gekämpft haben! Mit diesem starken Votum für Klima- und Umweltschutz, für Gerechtigkeit, Transparenz und Kontrolle werden wir im Nationalrat für die Themen der Zukunft kämpfen.“

LA Christian Drobits (Spitzenkandidat SPÖ Burgenland)

"Das Gesamtergebnis schmerzt natürlich, dennoch bin ich zufrieden. Die Ausgangsposition war immens schwierig. Für mich waren vier Punkte wichtig. In Rotenturm erreichten wir über 40 Prozent und konnten um 1,2 Prozent zulegen. Das war nicht einfach und ist eine tolle Sache. Im Bezirk haben wir etwa 30,8 Prozent erreicht und liegen damit über dem Landesschnitt und nur knapp zwei Prozent unter dem Ergebnis von 2017. Ich bin stolz darauf, weil damit nicht zu rechnen war und ich das Maximum herausgeholt habe. Im Bezirksranking stehen wir nur knapp hinter Mattersburg auf Platz 2, das ist für Oberwart ein wirklich gutes Ergebnis, darum Danke ich allen Unterstützern. Ich bin immens gelaufen und habe mit meinem Team Stabilität im Südburgenland geschaffen. Es gibt da schon einen kleinen "Drobits"-Bonus, das sieht man auch an den Vorzugsstimmen. Im Regionalwahlkreis hoffe ich auf das Grundmandat. Als Landesspitzenkandidat war es schwierig. Die ÖVP hat nur auf Kurz aufgebaut und damit auch viele FPÖ-Wähler gewonnen. Bei uns halten sich die Verluste in Grenzen. Ich will meinen Weg der Geradlinigkeit weiter gehen und niemanden ausgrenzen, man soll das Gespräch suchen und dann schauen, was möglich ist. Der Wähler hat immer Recht."

Mirjam Kayer (Grünen-Listendritte im Burgenland)

"Ich bin sehr froh darüber, dass nun endlich wieder eine Partei im Nationalrat vertreten ist, die wirklich Politik für meine und die nachkommenden Generationen macht. Denn es geht um unsere Zukunft und unsere Erde, auf der wir teilweise noch 60 bis 70 Jahre leben werden. Durch den Einzug der Grünen in den Nationalrat kann man sich sicher sein, dass es wieder eine Partei gibt, die wirklich die Klimakrise im Fokus hat."

Hier geht es zurück zum Wahlergebnis aus dem Burgenland

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Das sind die Gemeinden im Bezirk Oberwart

Bad Tatzmannsdorf , Badersdorf , Bernstein , Deutsch Schützen-Eisenberg , Grafenschachen , Großpetersdorf , Hannersdorf , Jabing , Kemeten , Kohfidisch , Litzelsdorf , Loipersdorf-Kitzladen , Mariasdorf , Markt Allhau , Markt Neuhodis , Mischendorf , Neustift an der Lafnitz , Oberdorf im Burgenland , Oberschützen , Oberwart , Pinkafeld , Rechnitz , Riedlingsdorf , Rotenturm an der Pinka , Schachendorf , Schandorf , Stadtschlaining , Unterkohlstätten, Unterwart, Weiden bei Rechnitz, Wiesfleck, Wolfau

Autor:

Michael Strini aus Oberwart

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