Alexander Lang: "Das Rote Kreuz ist nicht nur Tatü-Tata" (mit Video)

Beim Bitzinger: Rotkreuz-Landesgeschäftsleiter Alexander Lang spricht über Karriere und seine größten Sorgen.
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WIEN. Die Aufgaben von Alexander Lang beim Wiener Roten Kreuz sind umfangreich. So umfangreich, wie die Hilfsorganisation selbst. Der 48-Jährige koordiniert mit seinen Mitarbeitern die Bereiche Rettungs- und Krankentransport, Katastrophenhilfe, mobile Hilfe und Betreuung sowie die Wohnungslosenhilfe und die Erste-Hilfe-Ausbildung der Wiener. "Wir sind nicht nur Tatü-Tata. Es gibt noch viel mehr", sagt Lang.

Ein zentrales Thema der vergangenen beiden Jahre war auch die Hilfe für Flüchtlinge. "Das Rote Kreuz hat in Wien immerhin ein Drittel der Ankommenden untergebracht. Dabei haben uns sehr viele Freiwillige geholfen", sagt Lang. Das Unternehmen hat von dieser Krise durchaus profitiert. "Die Menschen haben wieder Vertrauen in uns, und das spürt man", so der gebürtige Wieselburger.

Viel im Ausland

Für die Hilfsorganisation war Lang auch schon einige Male bei Auslandseinsätzen tätig. Unter anderem war er im ehemaligen Jugoslawien, in Albanien, Moldawien und auch in Sri Lanka im Einsatz. "Nach solchen Aufenthalten ist man immer wieder froh, wohlbehalten bei seiner Familie anzukommen", erzählt der dreifache Familienvater bei einem Paar Frankfurter mit Senf am Bitzinger-Würstelstand.

https://www.youtube.com/watch?v=mHUapOr6HRA&feature=youtu.be

Lang hat bereits sein halbes Berufsleben beim Roten Kreuz verbracht. "Ich war sieben Jahre als Jurist tätig. Danach wechselte ich in die Spitalsbranche und kam 2007 wieder zur Organisation zurück", so der Landesgeschäftsleiter im bz-Interview.

Eine seiner größten Sorgen ist die Personalrekrutierung im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung. "Es ist ein sehr erfüllender Bereich und viele Mitarbeiter gehen nach einigen Jahrzehnten mit strahlenden Augen in Pension. Trotzdem finden wir nur knapp das Auslangen", sagt Lang.

Das größte Hobby des Rotkreuz-Chefs ist die Musik. Zu seinem 40. Geburtstag hat sich Lang eine E-Gitarre gekauft und klimpert seither in seiner Garage vor sich hin. "Für Auftritte reicht mein Können noch nicht aus. Das will keiner hören", so Lang bescheiden.

Alle Fotos: Cornelia Gillmann

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