bz-Videointerview mit Reinhard Nowak: "Ich lief pudelnackt durchs Gasthaus"

Reinhard Nowak beim bz-Interview beim Bitzinger-Würstelstand.
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  • Reinhard Nowak beim bz-Interview beim Bitzinger-Würstelstand.
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WIEN. Seit dem legendären "Kaisermühlen Blues" ist Schauspieler Reinhard Nowak nicht mehr aus dem heimischen Fernsehen wegzudenken. In seiner Rolle als Reini Pospischil wurde der in München geborene Mime österreichweit bekannt. "Es war eine wunderbare Zeit mit vielen großen Schauspielkollegen. Diese Serie ist so zeitlos und man kann sie sich heute noch anschauen", so Nowak, der sich beim bz-Interview am Bitzinger-Würstelstand mit einer Käsekrainer und einer Brezen stärkte.

Weitere TV-Auftritte wie in "Muttertag" (als Edwin Neugebauer), "Kommissar Rex" oder in "Die Lottosieger" sind noch in bester Erinnerung. Aktuell ist der Schauspieler als "Supernowak" bei PULS 4 zu sehen. Dort deckt der Brigittenauer als Konsumentenschützer Dinge auf, die ihn nur den Kopf schütteln lassen. "Es ist unglaublich, wie viel Schindluder mit den Österreichern getrieben wird. Ich sehe mich in dieser Sendung als Anwalt der Kleinen", so Nowak, der eine HTL für Maschinenbau abgeschlossen hat.

https://www.youtube.com/watch?v=M8Eok0_ZaMc&feature=youtu.be&list=PLIPXOkAaKDFe9GJKrGj0LII3Sv5wY9K1E

Dorfer, Düringer und Co.
Seine Anfänge als Kabarettist hatte Nowak mit der Gruppe "Schlabarett", in der er von 1986 bis 1991 tätig war. In dieser Zeit tourte er mit seinen Kollegen Alfred Dorfer, Roland Düringer und Andrea Händler durchs Land. "Einmal hatten wir auf dem Weg zum Auftritt einen Überschlag mit unserem Lada Taiga. Doch es gab nur kleine Schrammen und wir kamen mit dem Zug noch rechtzeitig zu unserem Auftritt", erinnert sich der 52-Jährige. Ebenfalls legendär sind die Erinnerungen an die Übernachtungen in Wirtshäusern während der "Schlabarett"-Tourneen. "Meistens haben wir doch ein paar Biere getrunken. Der Fredi Dorfer und ich haben uns ein Zimmer geteilt und wir mussten uns dann gegenseitig helfen", so Nowak. "Einmal sind wir zu später Stunde pudelnackt durchs Gasthaus gelaufen. Nur der Dorfer war feig und hat den Feinripp angelassen", sagt der Urwiener.

Tüfteln bis zum Schluss
Am 6. März feiert der Kabarettist im Orpheum mit dem neuen Programm "Commissario Nowak – sein eventuell schwierigster Fall" Premiere. Darin kann er seine Leidenschaft für den Polizeiberuf so richtig ausleben. "Ich ermittle auf lustige Weise gegen die Dummheit und engstirniges Kastldenken. Die Ideen dazu bekomme ich auf der Straße, beim Fernsehen oder auch auf Facebook", sagt Nowak.

Das Buch dazu stammt von Robert Mohor, die Regie macht Leo Maria Bauer. "Ganz fertig ist es aber eh noch nicht. Gestern ist mir beispielsweise noch eine viel bessere Schlusspointe eingefallen", erzählt Nowak.
Alle aktuellen Kabarett-Termine finden Sie im Internet unter www.reinhardnowak.at

Alle Fotos: Cornelia Gillmann

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