Neustart für das Kultlokal "Espresso Heini"

Die alte Vertäfelung und die schöne Bar: Dominik Weiser hat dem Charme des früheren "Espresso Heini" noch eins draufgesetzt.
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RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Dominik Weiser ist kein Unbekannter am Schwendermarkt: Als er im Juni 2015 seinen Marktstand eröffnete, brachte er mit heimischen Bio-Schmankerln und einer Cafeteria samt Bücherregal frischen Wind ins Marktleben. Das Standler-Dasein war zwar die Erfüllung eines Kindheitstraums, aber keine Dauerlösung. Die kam dann mit Willibald Spring – oder vielmehr seinem Abtreten.

40 Jahre lang hatte er das "Espresso Heini" in der Schwendergasse 19 geführt. Mit 80 Jahren suchte er einen Nachfolger, den er in Weiser fand. "Ich habe mich sofort verliebt: in die altmodische Wandvertäfelung, die schillernde Bar, das 1960er-Jahre-Flair", sagt Weiser. Auf den ersten Blick ist fast alles beim Alten geblieben: Ein paar Bausünden aus den 1980er-Jahren wurden entfernt, einige Möbel entrümpelt und der ursprüngliche Charme des Lokals wiederhergestellt.

Bröselkeks und Erzbräu

Weisers Angebot: Cookies und Biscotti von der Wiener Manufaktur "Bröselkeks", Snacks mit Käse und Mangalitza-Würstel aus Österreich, heimische Limonaden, Bio-Bier vom niederösterreichischen "Erzbräu" und österreichische Weine – und natürlich köstlichen Ruffinelli-Kaffee aus der prachtvollen Faema-Espressomaschine aus den 1960er-Jahren. "Derzeit ist von Dienstag bis Donnerstag von 14 Uhr bis Mitternacht, Freitag bis 2 Uhr geöffnet. Der Samstag ist für private Feiern reserviert."

Öffnungszeiten und Snacks möchte Weiser übrigens in nächster Zeit gemeinsam mit den Gästen abtesten. "Es ist ein Espresso, altmodisch im besten Sinn, und dabei bleibt es. Kein Kaffeehaus, keine Bar. Und ich wünsche mir, dass es eine nette Verbindung vom Schwendermarkt zur Reindorfgasse wird."

Tierische Fassade

Aber warum das "Heini" jetzt plötzlich "Ein Affe" heißt? Dominik Weiser zeigt auf das gelbe, altmodische Espresso-Schild im Fenster seines Lokals, ein Sammlerstück. "Da stand unter dem Schriftzug ‚Espresso' früher einmal ‚Meinl Kaffee'. Das geht gar nicht, wenn man weiß, wie guter Espresso schmecken muss. Also habe ich einfach ein paar Buchstaben überklebt. Und übrig blieb: ein Affe." Jetzt lacht der Affe übrigens sogar von der Fassade, wo früher ein gelbes "Sandora Espresso"-Schild war.

Mehr Infos gibt es auf facebook.com/einaffewien oder unter 0660/7744038.

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