Ö3-Moderator Robert Kratky: "Mein Privatleben bleibt auch privat" (mit Video)

Beim bz-Interview am Bitzinger-Würstelstand: Ö3-Moderator Robert Kratky weckt täglich Millionen Österreicher via Radio.
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WIEN. Millionen Österreicher stehen täglich mit Ö3-Moderator Robert Kratky auf. Seit 2004 ist der 43-Jährige in der Morgensendung von 5 bis 9 Uhr zu hören. "Früher wollte ich eigentlich Kriegsberichterstatter werden. Ich war ein riesengroßer Fan von Hemingway", so der gebürtige Salzburger, der seit vier Jahren in Krems wohnt.

Das Leben des bekannten Radiomoderators ist eng mit seinen Arbeitszeiten verbunden. "Um 3.30 Uhr läuten die ersten Wecker und die Stereoanlage geht los. Danach folgen noch Anrufe aus dem Studio", so die Ö3-Stimme. "Nach dem Studium einiger Online-Zeitungen fahre ich ins Studio nach Heiligenstadt", erzählt Kratky bei einer Käsekrainer mit Senf. Nach der Sendung braucht der Moderator ein Nachmittagsschlaferl und auch die Abendtermine sind größtenteils gestrichen.

Mit 17 nach Wien

Seine Anfänge hatte der Radiostar bereits als Jugendlicher beim Landesstudio Salzburg. Knapp bevor er 18 Jahre alt wurde, kam der Anruf aus Wien und das Engagement beim Ö3-Wecker. "Ich habe allen erzählt, dass ich jetzt bei Ö3 arbeite. Doch es dauerte 15 Jahre, bis ich die Hauptmoderation der Morgensendung bekam", sagt Kratky.

https://www.youtube.com/watch?v=pjckVQUVWEo&feature=youtu.be

Hin und wieder gab es für den 43-Jährigen auch Ausflüge ins Fernsehen. Die freitägliche Talksendung "Kratky" brachte es auf bis zu 400.000 Zuseher, wurde allerdings nach zehn Ausgaben wieder beendet. "Da hat sich eine Liebe zum Fernsehen entwickelt. Aber ich bin und bleibe ein begeisterter Radiomensch", so der Moderator, der vor seiner Zeit in Krems im 6. und 7. Bezirk Wiens gewohnt hat.
"Vor 25 Jahren war die Mariahilfer Straße noch eine geile Gegend und es gab dort eine richtige Aufbruchstimmung. Die Begegnungszone finde ich leider total misslungen", sagt Kratky.

Sind Sie Single?

Die Frage nach seinem derzeitigen Beziehungsstatus bleibt Kratky auch beim Würstelstand-Interview nicht erspart. "Darüber rede ich nicht öffentlich. Alles, was ich öffentlich machen möchte, sage ich von 5 bis 9 Uhr auf Ö3", sagt Kratky. "Ich verstehe nicht, was an meinem Privatleben so interessant ist. Es wurden mir sogar schon Fotografen zu einem Kaffeeplausch mit einer Frau hinterhergeschickt", so der Moderator.

Auch in den nächsten Jahren wird der gebürtige Salzburger den Ö3-Wecker moderieren. Dementsprechende Vereinbarungen wurden bereits getroffen. "Radio machen ist einfach mein absoluter Traumberuf. Das kann ich nicht leugnen", sagt Kratky.

Alle Fotos: Cornelia Gillmann

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Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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