AKH 2030
Abteilung für Kinderpsychologie im AKH wird ausgebaut

Momentan noch eine Baugrube: Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychologie im AKH wird derzeit ausgebaut.
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  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Bis 2020 bekommt das AKH einen neuen Komplex für Kinder- und Jugendpsychologie.

ALSERGRUND. Bis 2030 soll das AKH modernisiert werden. Bis dahin soll es mit den modernsten Krankenhäusern weltweit mithalten können. Das wurde so mit der ehemaligen Regierung vereinbart. Auf dem Plan stehen etwa die Modernisierung der OP-Ebene und die Etablierung eines Eltern-Kind-Zentrums.

Als erster Schritt wird nun die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychologie ausgebaut. "Psychologie gehört nicht an den Rand der Stadt, sondern muss auch im Zentrum praktiziert werden", betont Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Für den Stadtrat sei genau dieser Ausbau ein wichtiger Schritt in die Zukunft, gerade weil die Stadt bei der Kinderpsychologie noch einiges nachholen müsse.

Auf dem Gelände des AKH entsteht ein komplett neuer Komplex, der insgesamt 9.000 Quadratmeter Fläche für Behandlungen bieten wird. Nach der Fertigstellung wird auf fünf Stockwerken plus Zubau ausreichend Platz für den stationären und ambulanten Betrieb – mit 30 Betten im stationären Bereich und zehn in der Tagesklinik – sein.

Fertigstellung bis 2020

Der Bau ist schon in vollem Gange und man zeigt sich zuversichtlich: "Wir sind gut im Zeitplan, die Arbeiten werden bis 2020 abgeschlossen sein, aber natürlich gibt es bei uns die Vision, dass wir schon früher fertig werden", sagt Siegfried Gierlinger, technischer Direktor des AKH. Der Zu- und Umbau sei für ihn schon dringend nötig gewesen. "Die Räumlichkeiten sind 45 Jahre alt und nicht mehr zeitgemäß."

Für die Patienten werden des Weiteren neue Grünflächen und Gärten auf dem Dach angelegt. "Außerdem wird es neue Möglichkeiten für Neuro- und Biofeedback sowie ein Virtual-Reality-Labor geben", sagt Klinikleiter Paul Plener. So soll der Mix aus evidenzbasierter Medizin und innovativer Universitätsmedizin geschaffen und dadurch eine optimale Versorgung der Patienten gewährleistet werden.

Außerdem will man auch bei den Ärzten nachholen. Derzeit bildet jeder Facharzt nur einen Nachwuchsarzt aus. Um die nötige Versorgung sicherzustellen, müssten aber mehr Plätze genehmigt werden. "Für den Ausbau müssen wir die Anzahl der Fachärzte verdoppeln", betont Stadtrat Hacker. Dafür müsste ein Facharzt mehrere Ärzte ausbilden dürfen, "und da muss die Ärztekammer zustimmen", so Hacker. Klinikleiter Plener wäre dazu schon bereit.

Momentan noch eine Baugrube: Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychologie im AKH wird derzeit ausgebaut.

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