Bezirk beschließt Verbesserungen für Sehbehinderte am Donaukanal

BR Saya Ahmad und Thomas Liebich an der "Fairnesszone", die am Pier 9 schon gekennzeichnet ist - ein Bodenleitsystem für Sehbehinderte soll folgen
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  • BR Saya Ahmad und Thomas Liebich an der "Fairnesszone", die am Pier 9 schon gekennzeichnet ist - ein Bodenleitsystem für Sehbehinderte soll folgen
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ALSERGRUND. Ein neues Tanzlokal in den Stadtbahnbögen wird im Herbst eröffnet. Dafür werden jetzt bereits die Zufahrtswege am Donaukanal für Blinde und Sehbehinderte adaptiert. Diesbezüglich wurde im Alsergrunder Bezirksparlament ein einstimmiger Antrag beschlossen und an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

"Die Tanzinitiative Lilli’s Ballroom wird gerade in den Stadtbahnbögen am Pier 9 errichtet und soll sehende und blinde Menschen näher zusammenbringen. Das war für uns der Auslöser, Verbesserungsmaßnahmen bei den Zugangswegen zum Pier 9, zur Grellen Forelle und zum Werk zu setzen", sagt SPÖ-Bezirksrätin Saya Ahmad. "Es geht uns da-rum, dass sehbehinderte Menschen diesen immer beliebter werdenden Abschnitt am Donaukanal, wo schon jetzt viele Veranstaltungen stattfinden, selbstständig und sicher zu Fuß erreichen können."

Sicherheit hat Vorrang

Auf der Höhe des Hadid-Hauses ist auf dem Donaukanalweg zwar schon jetzt am Boden ein großer Aufdruck mit "Fairnesszone" angebracht, doch das alleine wird die Sicherheit für Sehbehinderte nicht vergrößern. "Wir müssen auch die Ampel vom Ende der Nordbergstraße her blindengerecht ausstatten. Derzeit steht dort eine normale Ampel, sie braucht ein akustisches Signal", so SPÖ-Bezirksvize Thomas Liebich.

Jetzt wird geprüft

Ein Bodenleitsystem soll künftig auch für Blinde sicherstellen, dass sie gut am Donaukanalweg ankommen und sich dort orientieren können. "Wir müssen auch ein besonderes Augenmerk auf Maßnahmen legen, die zur Temporeduktion der Radfahrer führen." Im Fokus der Behördenüberprüfung liegt in den nächsten acht Wochen die Erreichbarkeit des Pier 9, der Nordbergbrücke und der Park&Ride-Anlage bis zum Aufzug zur U-Bahn-Station Spittelau. Dabei sei die direkte Anbindung an die Öffis besonders wichtig.

"Die Ergebnisse der Behördenprüfung mit konkreten Vorschlägen und Kosten, die dann in der Verkehrs- und Bezirksentwicklungskommission präsentiert werden, sollen bis September vorliegen", erklärt Liebich. Das Ziel: ein ungehinderter, barrierefreier und selbstständiger Zugang sehbehinderter Menschen mittels Leitsystem unter Berücksichtigung des Radwegs.

Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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