Mad Titan Comics: Von Spider-Man bis Batgirl

Alexis Lamprou präsentiert in seinem Geschäft "Mad Titan Comics" stolz seine Sammlung samt "Batman"-Heft um 1.700 Euro.
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  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Alexis Lamprou präsentiert in seinem Geschäft "Mad Titan Comics" stolz seine Sammlung samt "Batman"-Heft um 1.700 Euro.

ALSERGRUND. Typische Comic-Shops, wie man sie aus vielen amerikanischen Serien und Filmen kennt, gibt es in Österreich kaum. Alexis Lamprou will das mit seinem neuen Geschäft "Mad Titan Comics" ändern. Statt Massenware bietet er alles an, was vor allem Sammlerherzen begeistert.

"Meine Wohnung war voll mit Comics, ich wusste schon gar nicht mehr, wohin damit", lacht der Comic-Fan. Seit seiner Jugend sammelt er englischsprachige Comics aus allen möglichen Universen. Das bekannteste dürfte dank Hollywood-Blockbustern wie "Spider-Man" oder "The Avengers" wohl Marvel sein. "Ich habe aber aus ziemlich allen Universen etwas", sagt Lamprou.

Bekannt von Börsen

Bis jetzt begrüßt Lamprou in seinem Geschäft vor allem Stammkunden, die ihn schon von diversen Comic-Börsen kennen. "Immer wieder haben sie mich gefragt, wo denn mein Shop sei und ob sie mich nicht einmal im Geschäft besuchen könnten", erzählt der Experte. Möglich war das aber bisher nicht.
Jetzt hat er sich in der Bleichergasse 5 niedergelassen. Die Kisten und Regale sind voll mit Comics, aber alles ist das nicht. "Ich habe im Lager noch viel mehr Kartons voll mit Comics, aber ich muss einmal Platz dafür finden", lacht Lamprou. Immerhin sind auch viele wertvolle Stücke dabei, die nicht beschädigt werden sollen.

Batman für 1.700 Euro

Wer glaubt, der Comic-Handel sei etwas für Kinder und Jugendliche, der irrt. Er funktioniert ein bisschen wie die tatsächliche Börse. "Da kann von einem Tag auf den anderen ein eigentlich wertloser Comic um mehrere tausend Euro über den Tisch gehen", erklärt der Händler. Das hängt natürlich vom Zustand und von der Nachfrage ab. Einer der teuersten Comics, die Lamprou im Angebot hat, ist etwa ein "Batman"-Heft um 1.700 Euro. "Der Zustand ist gut, zwei Charaktere erscheinen darin zum ersten Mal und es hat sogar einen Stempel aus der damaligen US-Besatzungszone", erzählt Lamprou. Das schraubt wiederum den Preis in die Höhe. Das ist aber nicht der teuerste Comic, den er besitzt. "Ich glaube, mein allererster Spider-Man könnte auf dem Markt so um die 10.000 bis 12.000 Euro erzielen." Den gibt er aber nicht aus der Hand.

Nicht alle Hefte kosten die Welt. Für Leute, die sich für die Materie interessieren und einmal hineinschnuppern wollen, gibt es auch weit Günstigeres. "Ich würde einmal fragen, was denn gewünscht wird. Da gibt es etwa die klassischen Superhelden, aber auch Detektiv-Storys oder Krimis. Man hat relativ viel Spielraum", so Lamprou. Für den Anfang empfiehlt sich ein Sammelband, in dem man eine abgeschlossene Geschichte hat. "Man darf nicht vergessen, dass nicht jeder Comic eine fertige Geschichte ist. Das kann sich über viele Ausgaben ziehen." Mehr Informationen unter www.madtitancomics.at

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