Klimaschutzpreis am Alsergrund
Ohne Auto geht’s auch

Maximilian Loimer, Lena Dürrschmid und Daniel Schultis (v.r.) sind für weniger Autos und mehr (Lasten-)Fahrräder.
  • Maximilian Loimer, Lena Dürrschmid und Daniel Schultis (v.r.) sind für weniger Autos und mehr (Lasten-)Fahrräder.
  • Foto: Autobefreit in Wien
  • hochgeladen von Mathias Kautzky

"Autobefreit in Wien" ist eines der Siegerprojekte des ersten Klimaschutzpreises am Alsergrund.

ALSERGRUND. "Als im ersten Lockdown viel weniger Autos unterwegs waren, ist uns aufgefallen, wie viel Platz in der Stadt nur für Autos reserviert ist", sagt Maximilian Loimer, Gründer von "Autobefreit in Wien", einer der Siegerinitiativen des Alsergrunder Klimaschutzpreises KLIP. "So haben wir unseren Verein gegründet, um die Bezirksbewohner über die negativen Seiten des Autoverkehrs aufzuklären, denn nicht nur der Platzbedarf und die Unfallgefahr sind problematisch", merkt Vereinskollege Daniel Schultis an. "Denn es gibt auch noch Umweltauswirkungen wie Lärmbelästigung, Luftverschmutzung und Hitzestau, die negativen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben", ergänzt Lena Dürrschmid.

Die Vereinsmitglieder sind durchwegs mit verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs: "Wenn ich mit dem Lastenrad fahre, fällt mir auf, dass ich das Auto eigentlich fast nicht mehr benötige", so Loimer, "mir fällt aber auch auf, dass es kaum Lastenrad-taugliche Fahrradständer gibt. Das ist ein großes Problem, denn Lastenräder sind recht teuer und können an herkömmlichen Ständern leicht gestohlen oder beschädigt werden."

Es gibt eine Wunschbox

Mit Workshops zum "Wien der Zukunft" wollen die Vereinsmitglieder herausfinden, welche Wünsche die Alsergrunderinnen und Alsergrunder für den Straßenverkehr haben: "Wie seht ihr das? Was wünscht ihr euch und was können wir dafür tun? Das wollen wir dabei erfahren", erklären die Vereinsmitglieder Mattea Prenner und Anna Rapberger. "Es gibt aber auch einen Kummerkasten und eine Wunschbox", ergänzen Sebastian Lengauer und Paul Feichtinger, die ebenfalls zum Kernteam von "Autobefreit in Wien" gehören.

Bezirkschefin Saya Ahmad (SPÖ) freut sich über das Siegerprojekt, das 1.200 Euro Preisgeld bekam: "Jede und jeder kann etwas bewirken und einen Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise leisten. Mit den prämierten Projekten wollen wir das auch zeigen und gemeinsam Schritte für den Klimaschutz setzen." Wer bei "Autobefreit in Wien" mitmachen oder gerne an einem Workshop in seinem Grätzel teilnehmen will: Infos unter www.autobefreit.at

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