MedUni am Alsergrund
Planungsstart für neues Forschungszentrum am AKH

Rund 14.000 Quadratmeter wird der neue Gebäudekomplex in der Mariannengasse haben.
  • Rund 14.000 Quadratmeter wird der neue Gebäudekomplex in der Mariannengasse haben.
  • Foto: MedUni Wien
  • hochgeladen von Mathias Kautzky

Am AKH entsteht ein neues Forschungszentrum für Translationale Medizin und Therapien.

ALSERGRUND. Es ist ein Projekt von Stadt Wien und Bund, rund 130 Millionen Euro wird das neue Forschungszentrum kosten: Auf rund 14.000 Quadratmetern soll das neue Zentrum für Translationale Medizin und Therapien als Drehscheibe für mehrere Grundlagenwissenschaften dienen. Auch örtlich wird es zum Brückenschlag zwischen Lehre, Labor und Klinik: Die neuen Gebäude liegen in der Achse zwischen Universitätsklinikum und dem MedUni-Campus in der Mariannengasse. Schlussendlich soll eine geschlossene Kette von der experimentellen Laboruntersuchung bis zur Klinischen Forschung in einem einzigen neuen Gebäude zustande kommen - dabei soll dem Konzept „Vom Labor zum Krankenbett und zurück ins Labor“ gefolgt werden.

Was die hocheffiziente Infrastruktur des neuen Forschungszentrums den Patienten bringt? Neue Forschungserkenntnisse können damit rascher in Therapien einfließen, etwa kardiovaskulären, immunologischen oder Krebserkrankungen.

Ein nachhaltiges Energiekonzept

Für die Generalplanung des neuen Gebäudekomplexes wurde ein EU-weiter Wettbewerb ausgerufen: Sieger war die Bietergemeinschaft Moser Architects und Ingenos aus Wien, die als Sieger aus insgesamt fünf Projekteinreichungen hervorgegangen sind.

Die Entscheidung für das Siegerprojekt fällte eine Jury aus Vertretern von AKH und MedUni sowie mit Fachexperten. Überzeugt hat das Siegerprojekt in punkto funktionaler Anforderungen, städtebaulicher Gestaltungsplanung und nachhaltigem Energiekonzept.

Zwei Ebenen werden über den Haupteingang öffentlich zugänglich sein und einen großen Konferenzbereich mit Einzelräumen unterschiedlicher Größe beherbergen. Dazu ist eine offene Galerie als Arbeits- und Bibliotheksbereich und eine Cafeteria vorgesehen. Die oberen Geschosse beherbergen Büro- und Laborflächen, Diensträume sowie das klinische Zentrum mit den Patientzimmern.

„Wir werden hier die Digitale Medizin des 21. Jahrhunderts aktiv mitgestalten. Gleichzeitig hebt die moderne Infrastruktur die Ausbildung unserer Studierenden und jungen Ärztinnen und Ärzte auf ein noch höheres Niveau“, soagt Markus Müller, Rektor der MedUni. „Die unmittelbare Nähe des neuen Zentrums ermöglicht, dass die Grundlagenforschung möglichst schnell bei den Patienten ankommt“, erklärt Herwig Wetzlinger, Direktor des Universitätsklinikums AKH Wien. „Umgekehrt fördert die Nähe zum Universitätsklinikum den Kern der translationalen Medizin ‚from bench to bedside and back‘. Die Erfahrungen und das Wissen aus der Klinik fließen wieder zurück zum Zentrum und werden bei der Erforschung und Entwicklung von Diagnostika und Therapien berücksichtigt.“

Auch Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) freut sich: „Der Ausbau der Forschungsflächen ist ein wichtiger Teil des Rahmenbauvertrags zwischen Bund und Stadt Wien. Der Baubeginn wird 2022 erfolgen und das neue Forschungszentrum soll 2025 planmäßig in Betrieb gehen."

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