Wien-Alsergrund: 20 Baumriesen in der Porzellangasse fallen Parkgarage zum Opfer

Die Baumfällungsarbeiten in der Porzellangasse 51 haben bereits begonnen.
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  • Die Baumfällungsarbeiten in der Porzellangasse 51 haben bereits begonnen.
  • Foto: Zeibig
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ALSERGRUND. Jetzt ist es leider traurige Gewissheit: das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG hat in der Porzellangasse 51 mit der Fällung von 20 Bäumen begonnen. Die Firma will an dem Standort eine Garage errichten. „Niemand kann ernsthaft argumentieren, dass ausgerechnet an einem öffentlich derart gut erschlossenen Standort eine Tiefgarage sein muss", ist die grüne Bezirksvize Momo Kreutz verärgert. "Die KMPG ignoriert damit den Appell von fast 5.000 Bürgern, die für die Erhaltung der 20 alten Bäume gekämpft haben", sagt Kreutz. "Es ist eine Schande, dass es keine bessere Lösung im Sinne des Klimaschutzes und der Anrainer gibt“, so die stellvertretende Bezirksvorsteherin.

Skrupellosigkeit verärgert Politik und Bürger

Die für den Ausbau vorgeschriebenen Parkplätze hätten in den umgebenden freien Garagen angekauft oder auch finanziell abgegolten werden können. Auch die vielen Versuche der Bürgerinitiative "Baumerhalt Alsergrund" haben nicht gefruchtet. „Wir protestieren gegen diese Skrupellosigkeit des Unternehmens. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es Bereitschaft zeigt, auf vier bis fünf Parkplätze zu verzichten", so Kreutz. "Denn nur so kann das Überleben der beiden übriggebliebene Altbäume gesichert werden “ sagt Kreutz.

*Lesen Sie auch: Widerstand gegen neue Parkgarage

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