Sensengasse: "Eine Straße für alle"

Nur der Anfang: Monika Kreutz (Grüne) auf dem Zebrastreifen in der Sensengasse. Sie will eine Verkehrsberuhigung.
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  • hochgeladen von Thomas Netopilik

ALSERGRUND (ck). Für Autofahrer ist die Sensengasse eine wichtige Verbindung zwischen der Währinger Straße und der Spitalgasse. Wegen des starken Durchzugsverkehrs fordern die Bezirks-Grünen hier jetzt die Einrichtung einer Begegnungszone nach dem Vorbild der Mariahilfer Straße.

Neuer Zebrastreifen
So wären Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer in der 350 Meter langen Gasse gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. In einer Begegnungszone gilt nämlich für Autos Tempo 20 und auch Radler sollten langsam fahren. Fußgänger dürften auf der Fahrbahn gehen. Derzeit gibt es einen neuen Zebrastreifen, der Fußgängern trotz des Durchzugsverkehrs das Überqueren der Straße erleichtern soll.

"Der Zebrastreifen ist ein erster wichtiger Schritt. Aber wir denken weiter und wollen, dass hier alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind", so die stellvertretende Bezirksvorsteherin Monika Kreutz (Grüne). Daher haben die Grünen im Juni einen Antrag auf Einrichtung einer Begegnungszone im Bezirksparlament eingebracht.

Dieser liegt derzeit zur Überprüfung in der Bezirksentwicklungskommission. Bezirksvorsteherin Martina Malyar will die Ergebnisse der Kommission abwarten. Wann diese kommen, ist unklar.

Kosten abwarten
Malyar will vor allem wissen, welche Kosten dadurch entstehen würden. "Eine Begegnungszone bedeutet den Umbau der Straßenoberfläche, das verursacht Kosten. Ich will wissen, in welcher Höhe“, so Malyar.

Kritik vom Experten
Martin Hoffer, Verkehrsexperte des ÖAMTC, kritisiert die Idee: "Die Sensengasse ist eine wichtige Verbindungsstraße und eine Begegnungszone ist nicht geeignet, um den Durchzugsverkehr zu verhindern", so Hoffer. Ohne die Möglichkeit, die Sensengasse zu durchfahren, müssten Autos bis zum Gürtel ausweichen, so Hoffer.

Autor:

Claudia Kahla aus Meidling

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