25.10.2017, 08:00 Uhr

Althan Quartier: Erste Pläne zum Erdgeschoss

Ein vorläufiger Plan: So könnte die Sockelzone des Althan Quartiers aussehen – mit zwei Etagen samt Lift. (Foto: Skills Group)

Die ersten Pläne für die Sockelzone des Areals rund um den Franz-Josefs-Bahnhof wurden öffentlich präsentiert.

ALSERGRUND. Die Umgestaltung des neuen Stadtentwicklungsgebiets Althan Quartier nimmt erste Formen an. Die Sockelzonenstudie, die einem Fachpublikum präsentiert wurde, beinhaltet viele Ideen für eine mögliche Nutzung. Durch den bestehenden Bahntunnel gibt es fixe Vorgaben. Die Grundidee ist, eine Terrasse auf 4,5 Metern und eine auf neun Metern über den Gleisen einzuziehen. "Damit kann sichergestellt werden, dass die Erdgeschoßzone belebt und damit auch der Hochpark attraktiv ist, um genutzt zu werden", sagt Michaela Mischek vom Projektbetreiber 6B47.

Der ganze Komplex soll aufgebrochen und dadurch wesentlich freundlicher werden. Auch Lifte sind vorgesehen. Im darüberliegenden Hochpark könnten durch die zwei Meter hohe Erdschicht auch Bäume gepflanzt werden. "Natürlich kann man in dieser frühen Phase noch nichts ganz Konkretes sagen, aber das wären die Vorstellungen. Es liegt mir sehr viel daran, dass der Hochpark funktioniert. Das geht nur mit einer belebten Sockelzone", so Mischek.

Positiv bewertet Bezirksvize Thomas Liebich (SPÖ) die ersten Vorschläge: "Das Areal hat so viele Möglichkeiten. Die Zone für alle Bezirksbewohner soll offen und frei zugänglich sein. Das ist hier der Fall." Die Pläne seien eine erste Diskussionsgrundlage. "Mitreden ist erwünscht, dafür ist es keinesfalls zu spät", sagt der Bezirksvize. Derzeit wird auch an der Flächenwidmung für das Stadtentwicklungsgebiet gearbeitet. Diese wird frühestens im Jahr 2018 im Gemeinderat diskutiert werden.

Keine Auswirkungen

Derzeit kursieren Gerüchte, dass die Betreiberfirma 6B47 zum Verkauf stehe und das Projekt von neuen Eigentümern eingestellt werden könnte. "Um international weiter zu wachsen, strebt das Unternehmen eine substanzielle Kapitalerhöhung an. Im Zuge dieses Prozesses wird sich die Eigentümerstruktur ändern – ohne Auswirkungen auf das Projekt", sagt Stefan Sengl. "In den Medien wurden in der Vergangenheit fünf finanzstarke Interessenten kolportiert. Marktgerüchte kommentiert das Unternehmen aber prinzipiell nicht", so der Pressesprecher.

Das Dialogbüro Althan Quartier befindet sich in der Althanstraße 4 und ist montags von 17 bis 19 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Ombudsfrau Karin Oppeker ist auch unter der Info-Hotline 0664/884 362 62 erreichbar.
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