02.09.2014, 01:00 Uhr

Ein Fall für Pfarrer Gönner

Schreibt in seinem ersten Krimi über mysteriöse Vorgänge in seinem Kirchturm: Canisius-Pfarrer Johannes Gönner. (Foto: Edler)

Der Alsergrunder Johannes Gönner ist der erste Priester Österreichs, der einen Krimi verfasst hat.

Entstanden ist der Krimi "Nichts ist vergessen" während eines Kreta-Aufenthaltes im Jahr 2012. Dort hat der Pries-ter aus dem Alsergrund einen Großteil des Buches konzipiert und auch geschrieben. "Ich habe diese mehrwöchige Phase gebraucht, um etwas weiterzubringen. Während des Jahres habe ich keine Muße für das Schreiben", erklärt Gönner.

Es spukt im Kirchturm
Die Handlung des Buches ist frei erfunden, der Ort des Geschehens befindet sich aber direkt am Alsergrund. "Beim Bau des Kirchturmes in Canisius ist etwas Mysteriöses passiert. Ein Sabotageakt mit einem Schwerverletzten bringt dann das Grätzel in Aufruhr", beschreibt der Gottesmann.

Ein Buch für den "Chef"
Natürlich hat sich der Pfarrer auch die Erlaubnis seines Vorgesetzten, Kardinal Christoph Schönborn, eingeholt. "Bei nächster Gelegenheit werde ich ihm ein Exemplar überreichen", so der 55-Jährige.
Am 20.9. findet um 19.30 Uhr eine Lesung im Canisius-Kirchturm, Pulverturmgasse 11, statt.

Zur Sache:
Johannes Gönner (55) arbeitet seit fünf Jahren als Pfarrer der Canisiuskirche. Sein Krimi "Nichts ist vergessen" ist bei Styria erschienen und auch im Pfarrheim erhältlich.
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