12.10.2014, 15:34 Uhr

Eltern-Protest gegen Suchthaus in Alsergrund

Weil in der Nußdorferstraße 41 eine soziale Tageseinrichtung für Drogensüchtige aufsperrt, laufen Eltern Sturm: Die Gegend sei für eine solche Institution ungeeignet, so ihr Argument. Widerstand kommt auch von der ÖVP.
Weil sich Volksschulen und Kindergärten in der unmittelbaren Umgebung befinden und es sich um eine Wohngegend handle, fürchten Eltern, dass die Gegend zu einem Anziehungspunkt für Drogensüchtige verkommt.

Sie schlagen für ein solches Zentrum eine Gegend vor, die leichter überwacht werden kann und am Abend belebter ist. Außerdem werde mit der Einrichtung ein "neuer Drogenhotspot geschaffen, anstatt
die Betroffenen dort zu betreuen, wo sie bereits sind", so die besorgten Eltern.

In Anbetracht dessern, dass die Polizeiinspektion im Lichtental geschlossen wird, käme die Einrichtung zu einem ungünstigen Zeitpunkt."Wir sind fest entschlossen alle erdenklichen Maßnahmen zu ergreifen, um diese Einrichtung zu verhindern", so betroffene Eltern in einem Brief an die ÖVP.

Auch ÖVP empört
Die Art und Weise, wie hier seitens der Stadtregierung mit diesem sensiblen Thema umgegangen wird, sei alles andere als vertretbar. Bezirk und Bezirksbevölkerung seien im Vorfeld nicht informiert und völlig im Dunkeln gelassen worden. Stadträtin Wehsely seiaufgefordert, schleunigst den Dialog zu suchen,reagierten Drogensprecherin GR Ines Schneider und ÖVP Wien Sicherheitssprecher und Bezirksparteiobmann der ÖVP Alsergrund GR Wolfgang Ulm auf die Einrichtung

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652...
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