09.03.2018, 16:00 Uhr

Prater: Zahlreiche Schandflecken in Jubiläumsjahr

Völlig heruntergekommen: Go-kart beim Parkplatz.

Nächsten Donnerstag geht´s los, aber: Die Saison im Vergnügungspark wird Besuchern optisch vermiest.

Egal, ob man vom Praterstern kommt, von der U2 bei der Messe oder von der Hauptallee. Die Otik im heurigen Jubiläumsjahr (90 Jahre Lilliput) hat sich im Vergleich zum Vorjahr (Riesenradjubiläum) nicht verbessert. Im Gegenteil: Die Gokart-Bahn beim Parkplatz ist völlig heruntergekommen, die Minigolfbahn mit Brettern verbarrikadiert.

Seit Jahren "alles in Verhandlung"

"Auf der Parzelle des ehemaligen Minigolfbereiches ist angedacht, ein begehbares Panoramaschaubild zu errichten", erklärt Michael Prohaska von der Prater Wien GmbH. Über das nur tageweise geöffnete "Himmelreich" erteilt er keine Auskünfte. Die Gokart-Bahn sowie das frühere Kinderland stehen ebenfalls unter Geheimhaltung, obwohl bei der Gokart-Bahn beim nächsten Orkan das morsche Dach durch den Prater wirbelt. Beim Schweizerhaus gibt es eine Baustelle, wo laut Prohaska eine Aussichtsplattform entsteht.

Neue Aussichtsplattform noch Baustelle

Dort wird eine Aussichtsplattform errichtet. was aus dem früheren Pferdekarussell wird, steht noch nicht fest. Praterbesucher mokieren sich über diese "Bude" ebenso wie über das Riesenloch in der 1.Mai-Straße. Dort ist laut Prohaska nach einem provisorischen Trampolin, das abgebaut wurde, eine neue Zwischennutzung angedacht. Für die blaue Container-Müllhalde direkt beim Übergang zum Praterstern ist die Prater Wien GmbH laut eigenen Angaben nicht zuständig.

Probleme mit Subpächtern und Schlaglöchern

Viele der Praterattraktionen und Gehwege sind – auch im heurigen Jubiläumsjahr – nicht gerade eine Augenweide: "Das Problem der Weiterverpachtung ist der Verwaltung bekannt. Die Verträge wurden in der Vergangenheit abgeschlossen und sind zum überwiegenden Teil viele Jahre alt. Zuständig für die Optik und Pflege der Attraktionen sind natürlich die Bestandnehmer." Aufgerissene Asphaltbereiche "zieren" schon seit Wochen den Prater. Die Schlaglöcher müssen allerdings erst von der Praterverwaltung gestopft werden.
Am 15. März erfolgt mit der Schweizerhauseröffnung zugleich der Startschuss für die Saison im Prater.
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