28.06.2017, 15:43 Uhr

Mehr gemeinsam tun in der Eurozone

v.l.n.r.: Franz Nauschnigg (ELEC), Sabine Radl (EBÖ), Thomas Wieser (Vorsitzender Euro-Arbeitsgruppe), Direktor Peter Mooslechner (OeNB)
Wien: OeNB | Wie müssen sich die Länder der Eurozone rüsten, um eine nächste Wirtschafts- und Finanzkrise besser zu überstehen und die aktuell große wirtschaftliche Kluft innerhalb der EU abzubauen? Antworten darauf gab Thomas Wieser, Vorsitzende der Euro-Arbeitsgruppe im Rat der EU und damit Österreichs hochrangigster EU-Beamte in Brüssel, beim EBÖExklusiv-Gespräch der Europäischen Bewegung Österreich (EBÖ), das in Kooperation mit der Europäischen Liga für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (ELEC) in der Oesterreichischen Nationalbank in Wien stattfand. Die EBÖ ist die Plattform der proeuropäischen Kräfte in Österreich.

Die Frage eines gemeinsamen Budgets und sogar eines gemeinsamen Finanzministers der Euro-Länder wurde ebenso diskutiert wie die Notwendigkeit, die nationalen Parlamente stärker in EU-Entscheidungen einzubinden – gerade auch im Bereich Wirtschafts- und Finanzpolitik. Weitgehend Konsens bestand in einer Sache: Auf EU-Ebene ist die politische Konstellation für echte Fortschritte so gut wie schon lange nicht mehr. EBÖExklusiv ist ein Informations- und Vernetzungsformat für Mitglieder der EBÖ (www.eb-austria.eu).
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