1. Kultur-Talk: Amstettner suchen junge Szene

1. Kulturtalk: Elke Strauß, Leiterin der Kulturabteilung, und Kulturstadträtin Elisabeth Asanger machen sich Notizen.
  • 1. Kulturtalk: Elke Strauß, Leiterin der Kulturabteilung, und Kulturstadträtin Elisabeth Asanger machen sich Notizen.
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Stadt Amstetten möchte die Kulturszene besser vernetzen. Das plant nun die Kulturstadträtin.

AMSTETTEN. "Es passiert ganz viel in Amstetten", sagt Kulturstadträtin Elisabeth Asanger. Viele hätten allerdings "nicht die ganz große Bühne" und daher wäre auch vieles der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Dies soll sich ändern.

Der 1. Kulturtalk

Amstetten lud nun zum 1. Kulturtalk ein. Rund drei Dutzend folgten der Einladung. Der Kulturtalk soll dabei nicht nur zur Vernetzung mit der Stadt, sondern auch der Kunstschaffenden untereinander dienen. "Viele kennen sich untereinander nicht", sagt Asanger. Damit will man versuchen, die künstlerisch-kreativen Kräfte zu bündeln. Daraus sollen auch neue Projekte entstehen. Die Stadt Amstetten sei der "Kultur-Hotspot" der Region, erklärt Elke Strauß, Leiterin der Kulturabteilung. Diese Rolle will man künftig stärken und ausbauen.

Das plant die Stadt

Erste Maßnahmen dazu sind bereits geplant. So fehlt ein untereinander abgestimmter Veranstaltungskalender. Was in anderen Gemeinden seit Jahren üblich ist, soll nun auch in Amstetten eine bessere Koordination zur Folge haben und zugleich auch die Veranstaltungen besser an die Öffentlichkeit tragen. Auch ein "Saalportfolio für Veranstalter" wird erstellt. "Wir haben in Amstetten sehr viele Locations, es weiß oft nur niemand", erklärt Asanger. In diesem Zusammenhang wird auch der Rathaussaal modernisiert. Eine beratende Anlaufstelle bzw. ein "Leitfaden", die Veranstaltern bei der Umsetzung von Events hilft, würden sich vor allem die Kulturschaffenden wünschen.

Kunst im öffentlichen Raum

Kunst- und Kulturinitiativen sollen zudem vermehrt im öffentlichen Raum Platz finden. Öffentliche Plätze sollen "bespielt" werden. Es stelle sich auch die Frage: "Wie gehen wir mit existierenden Kunstwerken um", so Asanger.

Suche: "Junge Szene"

Der "jungen urbanen Kulturszene" will man "Mut zum Ausprobieren" machen. "Es gibt ganz viele, die sich kreativ betätigen", sagt Asanger, "es gilt einen Schatz zu heben." Wie dies gelingen soll und vor allem wie man diese erreicht, wurde beim Treffen in Abwesenheit dieser lange diskutiert. Tatsächlich gibt es eine breite "Szene" in und um Amstetten – vor allem bei jungen Bands.

Fünf gute Möglichkeiten für Jung und Alt zum Hören, Schauen, Vernetzen:
Malakademie KIDS:Vernissage, 23. Mai, 18 Uhr, Stadtbücherei
KIAM: Kunst frühstücken, 25. Mai, 10 Uhr, KIAM-Galerie Wiener Straße
ULK: Theaterpremiere, 19. Juni, 20:30 Uhr, Ulmerfeld
Musikakademie: Abschlusskonzert, 5. Juli, 18 Uhr, GH Sandhofer
Pflastersound: 19. Juli, 19 Uhr Stehachterl; 21 Uhr Exel, Udo, RiWE; 23 Uhr Cafeti Club
2. Kulturtalk: 18. September, 18 Uhr, Stadthotel Gürtler

Jetzt in die Amstettner Musikszene reinhören:

Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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