Neuer Mostviertel-Krimi
"Most-Friese" sorgt für Todesfall in Wolfsbach

Der Wolfsbacher Wilhelm Hotes schreibt Kriminalgeschichten aus Leidenschaft. „Wolfsbach ist nicht Kyoto“, heißt sein neuestes Werk.
  • Der Wolfsbacher Wilhelm Hotes schreibt Kriminalgeschichten aus Leidenschaft. „Wolfsbach ist nicht Kyoto“, heißt sein neuestes Werk.
  • Foto: Hotes
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Krimi: Der gebürtige Friese Wilhelm Hotes macht seine Heimat Wolfsbach zum Tatort eines Mordes.

WOLFSBACH. „Viele Wolfsbacher werden sich wiedererkennen", gibt Wilhelm Hotes Einblick in seinen neuesten Krimi. "Einige sind in Übereinstimmung mit mir auch namentlich genannt", erzählt er.

Japanerin wird ermordet

Die Geschichte handelt von der hübschen Japanerin Mamiko Akasaki, die von Kyoto über Wien nach Wolfsbach zieht, um hier ihr Glück zu finden. Nahe der Hubertuskapelle in St. Michael wird sie von einem Pilze sammelnden Pensionisten tot aufgefunden, der in ihrem Leben auch eine wichtige Rolle gespielt haben dürfte.
"Wolfsbach ist nicht Kyoto", lautet der Titel seines neuen Buches, in dem es für den Chefinspektor der Amstettner Kriminalpolizei knapp vor seiner Pensionierung erneut einen außergewöhnlichen Fall zu klären gilt.

Von Kyoto nach Wolfsbach

"Ich habe etwa acht Monate daran gearbeitet, am Beginn steht eine Idee, deren Richtung sich erst beim Schreiben weiterentwickelt. Ich wusste am Anfang noch nicht, wer eigentlich der Mörder sein wird und wie viel Morde es geben wird“, sagt Hotes.

Die Geschichten von Hotes

Im Jahr 2017 war es der Krimi „Zimmer 305“, den Wilhelm Hotes gemeinsam mit Herbert Pauli verfasst hatte – schon diese Geschichte wies starken Mostviertel-Bezug auf. 2018 folgten launig erzählte Tiergeschichten mit dem Titel „Ich dachte schon, du wärst echt“. Nun hat der gebürtige Friese, der 2005 von Hamburg nach Wolfsbach gezogen ist, im Verlag am Sipbach einen weiteren Kriminalroman veröffentlicht.

Schreiben als Leidenschaft

„Bestimmte Typen wie der ermittelnde Amstettner Kriminalinspektor kommen in diesem Buch wieder vor, ansonsten finden sich viel Autobiographisches sowie eine Hommage ans Mostviertel mit starkem Wolfsbach-Bezug im Buch", so der 75-Jährige. "Ich gebe aber auch einen ausführlichen Einblick in mein damaliges Berufsleben", verrät er. Hotes war zehn Jahre als Geschäftsführer der Europazentrale eines japanischen Konzerns tätig.

Doch das Schreiben war schon immer seine Leidenschaft. Schon als 16-Jähriger hat er fast 400 Seiten an Kurzgeschichten verfasst. Geschrieben hat Hotes seine Geschichten früher berufsbedingt zumeist im Flugzeug. Mittlerweile bleibt er lieber am Boden oder auf dem Wasser – ist er doch Obmann des Wolfsbacher Segelvereins. Und so lässt er auch mit seiner neuen Mordgeschichte ordentlich Wind im Mostviertel aufkommen.

Übrigens: Ein Folgekrimi schlummert bereits in seinem Kopf.

Zur Sache: Am Donnerstag, 14. November, liest Wilhelm Hotes um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum von Wolfsbach aus seinem neuen Buch "Wolfsbach ist nicht Kyoto".

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