Wortregen und Lachstürme

Verena Gruber und Barbara Strasser
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Jeden zweiten Mittwoch im Monat treffen sich Bücherliebhaber im GH Kappl in Biberbach zu gemeinsamen LiteraturFREUnDE-Abenden. Manchmal gibt es dabei Lesungen von Autorinnen und Autoren. So auch am 9. November, als vier junge aufstrebende Talente, allesamt Mitglieder des Projekts Wortliebe, das von einigen von ihnen 2015 ins Leben gerufen wurde, aus ihren eigenen Werken vorlasen.

Junge Schriftstellerinnen

Lena Haiden (18), Susanne Schmalwieser (15), Verena Gruber (17) und Barbara Strasser (17) beeindruckten das literaturaffine Publikum nicht nur mit ihrer Wortgewalt und dem Bilderreichtum ihrer Sprache, sondern auch mit ihrer großen inhaltlichen Bandbreite und ihrer tiefgründigen Gedankenwelt. Die Texte handeln von den bitteren Wahrheiten des Lebens, von Waschmaschinen reparierenden Hypochondern, Menschen mit Zwangsstörungen, allwissenden und ignoranten Lehrern, vom Umgang mit Gefühlen, vom Feuer des Vergessens, vom Fluch des Konjunktivs, vom Meer in uns. Sie berühren, stimmen nachdenklich und bringen die Zuhörer zum Lachen.

Ein Abend, der die Sonne wieder aufgehen lässt, nach einem Morgen, der nicht darauf schließen ließ. Wir können hoffnungsfroh zum "Lied des Sintflutlöwen" tanzen, solange es kritisch denkende junge Menschen gibt, die sich nicht von den Worthülsendreschern unserer Zeit blenden lassen und ihnen ihre Liebe zu den Worten entgegenhalten.

Projekt Wortliebe
LiteraturFREUnDE

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