Amstettner Arbeiterpriester wird nun 80 und präsentiert zwei Bücher

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STADT AMSTETTEN. Priester Franz Sieder aus Amstetten gilt im Mostviertel und darüber hinaus schon ein wenig als lebende Legende. Auch kennt man den Priester vielerorts aufgrund seines speziellen Auftretens: lange weiße Haare und ein rotes Vespa-Moped. Nun wird der Brückenbauer zwischen Arbeitswelt und Kirche 80 Jahre alt.

Er ist kompromisslos für die Armen und für die Unterdrückten da, gilt in politischen Fragen als streitbar und ist wahrscheinlich einer der letzten Arbeiterpriester, 2016 ging er als Betriebsseelsorger in Pension. Berühmt sind seine handgeschriebenen Plakate, die er am Amstettner Bahnhof platziert und auf denen er sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Ein großes Publikum erreichte er immer wieder mit seinen wirtschafts-, gesellschaftspolitischen und ethischen Veranstaltungen.

Wer ihm gratulieren möchte: am Samstag, 13. Jänner, und Sonntag, 14. Jänner, zelebriert er die Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Stephan in Amstetten. Am 13. Jänner um 10 Uhr werden zudem zwei neue Bücher von ihm in der Arbeiterkammer Amstetten präsentiert: Vom Werk „Propheten in Kirche und Sozialdemokratie“ ist er Herausgeber, von "Mein Herz schlägt links“ ist er selber Verfasser.

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