Naturschutzpreis
"Brennnessel" für das Stiftsgymnasium in Seitenstetten

Projektleiter Mathias Weis mit dem Brennnessel-Award (5.v.l.) sowie Direktor Markus Berger (6.v.l.) und Schulqualitäts-Verantwortlicher Markus Krenn (7.v.l.) mit den Schülern der Wahlpflichtfachgruppe Biologie der 6. Klassen und den Jury-Mitgliedern der Stiftung Blühendes Österreich.
  • Projektleiter Mathias Weis mit dem Brennnessel-Award (5.v.l.) sowie Direktor Markus Berger (6.v.l.) und Schulqualitäts-Verantwortlicher Markus Krenn (7.v.l.) mit den Schülern der Wahlpflichtfachgruppe Biologie der 6. Klassen und den Jury-Mitgliedern der Stiftung Blühendes Österreich.
  • Foto: Blühendes Österreich
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Natur als Lernraum: Das Seitenstettner Stiftsgymnasium setzt auf ein "Grünes Klassenzimmer".

SEITENSTETTEN. "Naturschutz is ka gmahde Wies'n", heißt das Motto der "Brennnessel". Österreichs größter Naturschutzpreis ergeht an das Leuchtturmprojekt "Grünes Klassenzimmer" des Stiftsgymnasiums Seitenstetten.

Brennnessel für das Gym

Ein lang gehegter Wunsch kann nun in Erfüllung gehen. Mehr Unterricht in der Natur und ein großzügig angelegter Schulgarten mit Naturschutz- und Biodiversitätsflächen. Das Projekt dazu wurde als eines von zwölf bundesweiten Bildungsprojekten mit der "Brennnessel", einem Naturschutzpreis der Stiftung Blühendes Österreich, ausgezeichnet, wodurch die nötigen Fördermittel zur professionellen Umsetzung des Projekts gesichert sind.

"Grünes Klassenzimmer"

Beim initiierten Projekt sollen ungenutzte Streuobstwiesenflächen des Stiftes Seitenstetten für die Erhaltung und Förderung der Biodiversität zweckgewidmet werden. In diesem Zusammenhang soll ein "Grünes Klassenzimmer" gestaltet werden, also ein Freiluft-Klassenzimmer mit der benötigten Infrastruktur für Unterricht sämtlicher Schulfächer mitten in der Natur.

Bildungsangebot erweitern

"Das ,Grüne Klassenzimmer‘ soll eine Erweiterung des Bildungsangebotes sein, um die Natur als Lernraum mit in den Unterricht einzubeziehen, damit unsere Schülerinnen und Schüler ihren Bodenkontakt, ihre Naturverbundenheit und ihr Umweltbewusstsein weiter vertiefen können", so Projektleiter Mathias Weis, der das Projekt mit einer Biologie-Wahlpflichtfachgruppe der Oberstufe initiiert hat.

Klostergarten wiederbeleben

Das Besondere am Projekt ist, dass die Flächen des alten Klostergartens im wahrsten Sinne des Wortes wiederbelebt werden. Es soll Leben in den Garten kommen, indem die Schüler des Stiftsgymnasiums die Bereiche als Schulgarten für Projekte und Unterricht erleben können. Leben soll aber auch in den Garten kommen, indem unterschiedliche Biotope als Refugien für Tiere und Pflanzen erhalten und weiterentwickelt werden.
"Es ist schön zu sehen, dass so viele Initiativen, Unternehmen und Personen, Gemeinden und Vereine und, was mich besonders freut, so viele Schulen und Kindergärten ihren Beitrag zu dieser Zukunft leisten möchten und ihre Ideen und Projekte eingereicht haben", betont Bundesministerin Leonore Gewessler bei der Preisverleihung.

Schüler gestalten mit

Den jetzigen und den künftigen Schülern des Stiftsgymnasiums wird durch das geplante Projekt der Unterricht im Freien in allen Fächern sowie naturschutzbezogenen Projektarbeiten an den Flächen des "Grünen Klassenzimmers" ermöglicht. Die Artenvielfalt an Insekten, Vögeln und Pflanzen des umliegenden Gartens soll durch die Neuanlage von ökologisch hochwertigen Flächen gefördert werden.
Wichtig ist es der Schule, dass die Planung und Durchführung des Projekts größtenteils von Schülern selbstständig übernommen wird und der Schulgarten so gestaltet wird, dass eine Fülle von Folgeprojekten möglich wird.

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Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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