E-Tankstellen in Amstetten: So steht der Bezirk unter Strom

Elektrisierend: Moststraße-Geschäftsführer Christian Haberhauer tankt den "Test-Tesla" beim Haus Mostviertel in Öhling.
  • Elektrisierend: Moststraße-Geschäftsführer Christian Haberhauer tankt den "Test-Tesla" beim Haus Mostviertel in Öhling.
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Für den Erfolg der E-Mobilität braucht es Ladeinfrastruktur. Ein Blick auf das E-Tankstellen-Netz im Bezirk.

BEZIRK AMSTETTEN. 82.483 Autos sind derzeit im Bezirk Amstetten zugelassen. 347 davon sind Elektroautos. Immerhin wurden 299 E-Fahrzeuge im Jahr 2018 im Bezirk angemeldet. Ein Trend zur Elektromobilität ist jedenfalls erkennbar – auch was die Ladeinfrastruktur betrifft.
Voraussetzung für den E-Umstieg ist die Auflademöglichkeit der Fahrzeuge. Für E-Auto-Besitzer gibt es im Bezirk (inkl. Waidhofen) mittlerweile 84 Stromtankstellen. (Zu finden auf: e-tankstellen-finder.com)

Elektrische Vorzeige-Region

"An der Moststraße gibt es alle drei Kilometer Ladeinfrastruktur", erklärt Christian Haberhauer, Geschäftsführer der Moststraße. Tatsächlich hat die LEADER-Region Moststraße gemeinsam mit der Eisenstraße in den letzten Jahren enorm aufgerüstet. Über 70 Stromtankstellen wurden errichtet in der Region, welche die Bezirke Amstetten mit Waidhofen, Scheibbs und einen kleinen Teil von Melk umfasst.
Diese Auflademöglichkeiten wurden dabei gezielt auch auf den Tourismus und die Gastronomie ausgelegt. Die Ladedauer ist somit keine verlorene Zeit, heißt es seitens der Moststraße. (Mehr auf: www.gockl.at)

Der E-Mobilitätstag

Wie sehr E-Mobilität bereits in den Köpfen verankert ist, zeigte der E-Mobilitätstag der Energie- und Umweltagentur (eNu) in Melk. Zu diesem "Volksfest der Elektromobilität" und den 85 Ausstellern strömten 8.000 Besucher, die 3.500 elektrische Testkilometer zurücklegten. "Wir geben den Menschen bei unserem E-Mobilitätstag die Chance, E-Fahrzeuge unkompliziert auszuprobieren", erklärt Herbert Greisberger, eNu-Geschäftsführer.

Brauchen "schnellen Umstieg"
„Wir brauchen jetzt einen schnellen Umstieg in die E-Mobilität. Denn E-Mobilität bedeutet Klimaschutz – und Klimaschutz bedeutet Zukunft", so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. NÖ sei dabei "Vorreiter". Jedes vierte E-Auto, das in Österreich unterwegs ist, ist in NÖ angemeldet. Landesweit gibt es über 50 Schnelllade-Stationen und mit 1.220 Ladestationen überhaupt die meisten in Österreich. „Das Land NÖ setzt mit attraktiven Förderungen und der Forcierung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur bestmögliche Rahmenbedingungen", sagt Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav.

Zusätzlichen Anreiz, umzusteigen, biete eine gute Fördersituation des Bundes und 1.000 Euro blau-gelbe Landesförderung.

"Elektroautos haben heute deutlich bessere Reichweiten und konkurrenzfähigere Preise als noch vor ein paar Jahren, und sie sind auch in der Erhaltung deutlich günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Die Zeit ist also reif für die E-Mobil-Wende“, so Bohuslav. Mehr Infos auf: www.enu.at

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