Josefikapelle trotzte Wind und Wetter: Gemütlichkeit war Trumpf

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EISENSTRASSE. Echte Musikanten lassen sich von Wind und Wetter nicht die gute Laune verderben. Schon gar nicht, wenn sie auf den Vornamen Josef hören. Die Seppenmusik machte am vergangenen Sonntag das Josefifest am Panoramahöhenweg zu einer „rundum gmiatlichen“ Veranstaltung. Die Josefikapelle setzt sich aus Musikern aus den Bezirken Amstetten, Melk und Scheibbs sowie Waidhofen zusammen, allesamt tragen sie den Vornamen Josef.

Heuer fand der Festreigen, der die Frühjahrssaison auf dem Panoramahöhenweg zwischen Sonntagberg und Hochkogelberg einläutet, schwerpunktmäßig in St. Leonhard/Wald und entlang der 1. NÖ Schnapsstraße in Ybbsitz statt. Nach der Josefimesse mit Moderator Martin Herz gestaltete die Josefikapelle unter Kapellmeister Josef Wenger und Stabführer Josef Schnetzinger einen schwungvollen Frühschoppen im Gasthaus Ettel. Christine Mayer sorgte für eine Überraschung, als sie eine Ode an die im Jahr 2000 gegründete Seppenmusik vortrug.

Mit dem Traktor tuckerten die 21 musizierenden Seppen auf der 1. NÖ Schnapsstraße von einer Station zur nächsten. Im Hause Hochsonnleiten (Familie Gruber) kürte sich Josef Leichtfried (Stürzleck) zum Sieger des Josefischnapsens. In Grestenberg (Familie Obermüller) bewies Josef Stockner als bester Sepp beim Tontaubenschießen trotz stürmischer Bedingungen ein ruhiges Händchen. Im Hause Stöckl (Familie Heigl) konnte man Ernst Riegler beim Drechseln von Schnapsgläsern über die Schultern schauen. Der Windhagerwirt in Windhag und das Gasthaus Lagler am Sonntagberg tischten spezielle Josefimenüs auf. Den Tag ausklingen ließ die großartig aufspielende Josefimusik schließlich im Panoramastüberl in Randegg.

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