Mordfall bei Winklarn: Hinter diesem Bild steckt eine schaurige Geschichte

Alois Zehetner mit Rosmarie und Franz Herbst.
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WINKLARN. Eine schaurige Sage verbirgt sich hinter einem alten Bild in Winklarn, an dessen Geschichte durch die Sanierung der ältesten Kapelle der Gemeinde durch Franz und Rosmarie Herbst wieder erinnert wurde.

Schaurige Geschichte des Bildes

Auf Holz gemalt und schon ziemlich verblichen stellt es die Heilige Dreifaltigkeit mit der Muttergottes Maria dar. Im linken Auge des Marienbildes ist eine kleine Vertiefung von bräunlichem Aussehen. Vermutlich stammt das Bild aus dem 18. Jahrhundert.

Man erzählt, dass ein Räuber aus Ulmerfeld bei einem Überfall einen Kaufmann erschlagen habe. Von Reue gequält irrte er im Wald umher, bis er zum Bildstock der Muttergottes kam. Dort betete er um Erlösung von seiner Sünde und küsste das Bild der Gottesmutter auf den Mund. Durch das oftmalige Küssen wetzte er mit seiner großen Nase die Vertiefung am linken Auge der Gottesmutter aus und bräunte diese Einbuchtung, weil er ein leidenschaftlicher Schnupfer war, dabei mit Schnupftabak.

Seit 1922 ist das Bild nicht mehr bei der Kapelle, sondern am Hof der Familie Herbst zu finden. Bei der Kapelle soll sich auch ein Wunder ereignet haben: Eine Wieselburgerin mit Fußleiden zog einst mehrmals hin und – so erzählte sie – wurde geheilt.

Alois Zehetner mit Rosmarie und Franz Herbst.
Alois Zehetner mit Rosmarie und Franz Herbst.

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