Müllentsorgung neu

In einer Beilage des GDA zu den Nachrichten der Stadtgemeinde Amstetten wird über die Änderung in der Abfallentsorgung informiert. Natürlich wird wieder alles besser, fragt sich nur, für wen? Dabei stoße ich mich nicht grundsätzlich an einer Erhöhung der Müllgebühr, auch wenn einem mit „weniger als zwei Euro“ Geringfügigkeit suggeriert wird. Immerhin handelt es sich damit um eine Erhöhung von 4%. Wenn nun aber die Restmülltonne nur noch 13-mal im Jahr, statt bisher 26-mal entleert wird, so ist das schlicht eine Erhöhung um 104%, das entspricht einer Verdoppelung der Müllgebühr! Darüber tröstet auch die 14-tägige Entleerung der Biotonne nicht hinweg. Im Gegenteil. Mit dieser Erhöhung geht auch eine eklatante Verschlechterung des Angebotes einher: Bei Entleerung der Restmülltonne nunmehr rund nur einmal im Monat ist mit Geruchsbelästigung zu rechnen, vor allem in den Sommermonaten. Sieht man bei der derzeitigen 14-tägigen Entleerung schon genug überquellende Tonnen, kann man sich die Zukunft leicht ausmalen. Weiters kommt es nun inklusive Papiertonne zu drei Abfuhrterminen statt zwei. Und vielerorts wird es nun aus Platzgründen notwendig sein, wenigstens eine der drei Tonnen auf der Straße zu deponieren, was das Stadtbild nicht unbedingt verschönern wird. Also eine Maßnahme, die nicht nur eine Verdoppelung der Gebühr durch die Hintertür beschert, hier klaffen auch Theorie und Praxis meilenweit auseinander. Oder was hat man sich dabei gedacht?

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