Wir helfen Gerry
Siebenköpfige Familie aus Amstetten bangt um Zeit mit Papa

Christof (10), Leon (13), Luca (11), Tiago (7), Marvin (3).
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  • Christof (10), Leon (13), Luca (11), Tiago (7), Marvin (3).
  • Foto: Heindl
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Die Muskeln des Amstettners Gerry Heindl (36) versagen. Die Zeit, die er mit seiner Familie noch hat, ist begrenzt.

BEZIRK AMSTETTEN. Es ist eine Geschichte, die man sich nicht vorstellen kann: Ein fünffacher Familienvater verliert nach und nach die Kontrolle über seine Muskeln. Monat für Monat wird er sich schwerer bewegen können. Das Ende ist unausweichlich. Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) heißt die Krankheit, die der Familie ihren Papa wegnehmen wird.

"Sie wissen, dass es nicht mehr besser wird", erzählt Gerry Heindl vom Gespräch mit den fünf Kindern Leon (13), Luca (11), Christof (10), Tiago (7) und Marvin (3). Drei Kinder brachte er in die Beziehung mit, eines seine Lebensgefährtin Manuela Lettner. Der Jüngste ist ihr gemeinsamer Sohn. Wie man mit dem Ganzen umgeht? "Es gibt solche Momente und solche", meint der 36-jährige Amstettner, der dabei auch an seine Manuela denkt: "Meine Frau versucht alles zu schaukeln. Ich habe Angst, dass ihr das alles zu viel wird."

"Hoffe, dass ich noch Zeit habe"

Der Verstand bleibt wach, erklärt er, während sein Körper nach und nach verfällt. Bekannt ist die Krankheit durch den Physiker Stephen Hawking. "Es gibt nichts dagegen", sagt er. Medikamente und Therapie könnten den Verlauf nur verlangsamen. Gestoppt werden kann er nicht. Der Alltag wird immer schwieriger zu bewältigen. Ein E-Scooter könnte helfen, dass er die Wege zur Therapie selbst zurücklegen kann, um seine Lebensgefährtin zu entlasten. In weiterer Folge wird ein elektrischer Rollstuhl nötig. Die barrierefreie Gestaltung des Bads ist ein großes Thema. "Ich weiß nicht, was alles noch auf mich zukommt", sagt er. "Aber es ist unausweichlich, dass ich irgendwann im Bett lande", so der 36-Jährige.

Die BEZIRKSBLÄTTER-Leser sagen "Wir helfen", damit Gerry Heindl, so lange es möglich ist, die Zeit mit seiner Familie bewusst genießen und erleben kann. "Ich hoffe, dass ich noch Zeit habe", sagt er.

Spendenkonto:
Verein „Wir helfen“
IBAN: AT11 5300 0065 5500 8900
Alle Spenden, die bis 5. November 2019 einlangen, kommen Gerry Heindl zugute.

Weitere Informationen zum Verein auch unter www.meinbezirk.at/wirhelfen oder im folgenden Artikel:

Das ist der Verein „Wir helfen". Fragen und Antworten.
Christof (10), Leon (13), Luca (11), Tiago (7), Marvin (3).
Der 36-jährige Gerry Heindl mit seiner Manuela.
Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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