Stromausfall
So rüstet sich der Bezirk Amstetten gegen ein Blackout

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Das Wort „Blackout“ geistert durch die Medienwelt. So rüsten sich die Menschen im Bezirk.

AMSTETTEN. „Generell gilt: Der Strombedarf steigt und damit könnten die Netze überlastet werden. Experten meinen, dass es auch in Österreich zu längeren Stromausfällen kommen kann“, sagt Stefan Schaub, Kommandant des Feuerwehrabschnitts Amstetten-Stadt und Bezirkssachbearbeiter für vorbeugenden Brandschutz. Trotz Notfallplan und Notstromaggregate für die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung ist die Vorsorge jeden Haushalts wichtig für den Ernstfall, so der Abschnittsfeuerwehrkommandant.

So sorgen Sie vor

Schaub empfiehlt Getreideprodukte wie Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Öle einzulagern und erinnert auch an die Bedeutung von Beleuchtung und Hygiene. Auch sollten Dokumentenmappe und Notgepäck für Evakuierungen griffbereit sein. Pro Person sollten für 14 Tage rund 35 Liter Trinkwasser gelagert werden. Wichtig ist weiters, eine persönliche Checkliste für die Hausapotheke anzulegen. Diese und viele weitere Überlegungen sollten Haushalte anstellen.

"Es wird empfohlen, einen Notvorrat an Lebensmitteln für 14 Tage anzulegen." (Stefan Schaubb)

"Wir leben im Wohlstand und sind es gewohnt, mit Strom versorgt zu sein. Aktuelle Bedrohungslagen wie Pandemien oder Blackout zeigen, dass der Eigenverantwortungsgrad und der Selbstschutz in der Bevölkerung deutlich gesteigert werden muss. Ich werde hier versuchen in enger Abstimmung mit den Landesverbänden wichtige Akzente zu setzen", so Andreas Hanger, neu gewählter Präsident des österreichischen Zivilschutzverbandes (ÖZSV).

"Die Energieversorger treffen Vorkehrungen, aber es braucht auch Eigenverantwortung." (Andreas Hanger)

„Amstetten hat selbst bei dem Eintritt eines gröberen Störfalls in der Elektrizitätsversorgung jenen beachtlichen Vorteil, durch die Laufwasserkraft selbst eine erhebliche Menge an Strom produzieren zu können. Darüber hinaus sind viele Elemente der kritischen Infrastruktur mit stationären und auch mobilen Notstromaggregaten zusätzlich abgesichert", so die für den Amstettner Zivil- und Katastrophenschutz verantwortliche Stadträtin Beate Hochstrasser.

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