Tipps der Feuerwehr: Damit's im Advent nicht brennt

Das Amstettner Abschnittsfeuerwehrkommando zeigt, wie schnell ein Christbaum brennen kann und gibt Tipps wie man das verhindern kann bzw. was man im Fall der Fälle tun sollte. Im Bild Amstettens Abschnittskommandant Stefan Schaub und sein Stellvertreter Karl Etlinger.
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  • Das Amstettner Abschnittsfeuerwehrkommando zeigt, wie schnell ein Christbaum brennen kann und gibt Tipps wie man das verhindern kann bzw. was man im Fall der Fälle tun sollte. Im Bild Amstettens Abschnittskommandant Stefan Schaub und sein Stellvertreter Karl Etlinger.
  • Foto: Wolfgang Zarl
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Das Amstettner Abschnittsfeuerwehrkommando warnt vor Bränden rund um die Weihnachtszeit.

BEZIRK AMSTETTEN. "Jedes Jahr um die Advent- und Weihnachtszeit – wie auch um Silvester – ereignen sich zahlreiche Brände, die meist durch Unachtsamkeit, Risikounterschätzung und unsachgemäßen Umgang mit offenen Flammen herbeigeführt werden", erinnern Amstettens Abschnittsfeuerwehrkommandant Stefan Schaub und sein Stellvertreter Karl Etlinger.

Vorsicht ist geboten

Viele Menschen lieben es, ihre Heime in der Vorweihnachtszeit zu schmücken, Adventkränze werden aufgestellt, Duftkerzen angezündet. Oft werden die entstehenden Temperaturen von Kerzen unterschätzt. Nicht weniger als 600 bis 800 Grad Celsius entwickeln die Bereiche außerhalb der gelb leuchtenden Flamme. Diese Strahlungswärme entzündet bereits im Abstand von mehreren Zentimetern Vorhänge, Gestecke, Servietten und Tischdecken, warnt das Abschnittsfeuerwehrkommando.

Kerzen und Adventkranz

Damit die Vorweihnachtszeit nicht zur Tragödie wird, gibt der Bundesfeuerwehrverband wichtige Hinweise:
Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen – auch nicht kurz. Je trockener bzw. dürrer Zweige sind, desto höher wird die Brandgefahr. Daher auf die "Nadeln" achten.

Der Christbaum

Dürre Zweige und Bäume brennen wie Zunder, der Abbrand erfolgt mit rasanter Geschwindigkeit. Daher wird dazu geraten, immer einen Feuerlöscher bzw. Kübel mit Wasser in der Nähe bereitzuhalten.
Vor dem Aufstellen sollte der Christbaum möglichst lange im Freien stehen gelassen werden, um ein frühzeitiges Austrocknen zu verhindern. Die Verwendung von standsicheren, eventuell mit Wasser gefüllten Weihnachtsbaumständern wird angeraten.

Auf Abstände achten

Beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes sollte für einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Zentimeter zu brennbaren Materialen wie Vorhängen gesorgt werden. Auch vom Heizkörper sollte genug Abstand gehalten werden. Am Christbaum echte Kerzen immer senkrecht befestigen und genügend Abstand zu den Zweigen halten. Der Weihnachtsbaum sollte zudem die Fluchtwege nicht verstellen.

Auch wenn es nicht immer leicht fällt, ein Verzicht auf brennbare Stoffe wie Papier, Watte, Zelluloid und Zellwolle sowie auch auf Spritzkerzen ist von Vorteil.

Bei elektrischen Lichterketten ist darauf zu achten, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Bei Schäden die Kette nicht mehr benutzen, es besteht die Gefahr eines Kurzschlusses. Nur entsprechend sicherheitsgeprüfte Ketten verwenden.

Zur Sache: Im Falle eines Feuers: Mit Wasser oder Feuerlöscher sofort löschen. Wenn der Löschversuch misslingt, Raum, Wohnung bzw. Haus sofort verlassen, Türen zum Brandraum schließen, Feuerwehr alarmieren (Notruf 122), Mitbewohner bzw. Nachbarn warnen, Feuerwehrkräfte an markanter Stelle (z. B. Haustor) erwarten. Ruhe bewahren.

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