Über Legorampen zum "Bäck"

Cornelia Kaufmann (Stadtwerke), Birgit Ortner (Fürst) und Maria Zipfinger (JG)
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  • Cornelia Kaufmann (Stadtwerke), Birgit Ortner (Fürst) und Maria Zipfinger (JG)
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Es regnet Legosteine in Amstetten: Junge Generation stellt Legorampen für Barrierefreiheit zur Verfügung.
AMSTETTEN. Shoppen für Rollstuhlfahrer oder andere Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ist in der Amstettner Innenstadt nicht immer leicht. Nicht alle Geschäfte haben einen ebenen Eingang oder eine Rampe, um den Zugang zu erleichtern. Diesem Problem hat sich die Junge Generation (JG) Amstetten, die heuer neu gegründet wurde, kreativ angenommen und will barrierefreies Einkaufen in Amstetten ermöglichen. Deshalb sollen Rampen aus Lego den Zugang zu Geschäften in der Innenstadt erleichtern.

"Wir stellen die Rampen kostenlos zur Verfügung. Auf die Idee gekommen sind wir durch Rita Ebel. Sie kommt aus Deutschland und sitzt selbst im Rollstuhl. Von ihr haben wir die Bauanleitung für die Legorampen bekommen", so die JG-Vorsitzende Annika Blutsch und erzählt weiter: "Mittlerweile haben zehn Lokalitäten in Amstetten zugesagt, wobei auch Gerlinger Schuhe & Orthopädie um eine Rampe für die Niederlassung in Wien bittet." Ziel der Jungen Generation ist es, auf den Mangel an Barrierefreiheit in Amstetten aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund fand zuletzt auch die Übergabe der ersten Legorampe für die Bäckerei Fürst statt.

Gemeinsam bauen

Durch regionale Unterstützung der Stadtwerke Amstetten, der Sparkasse Amstetten, des Clubs 41 sowie diversen privaten Spendern konnte die Umsetzung ermöglicht werden. "Wo es möglich ist, wollen wir Barrierefreiheit schaffen und auf das Thema aufmerksam machen. Wir haben auch bereits viele Legosteine aus der Bevölkerung erhalten und freuen uns immer über mehr. Am 7. November darf im Volkshaus Mauer nach Anmeldung gerne mit an den Rampen gebastelt werden", so JG-Vorsitzende-Stellvertreterin Maria Zipfinger.

Zugang für jeden

Auch den Stadtwerken ist diese einfallsreiche Idee eine willkommene Möglichkeit, um die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren, so Cornelia Kaufmann vom Sponsoring-Partner Stadtwerke Amstetten: "Mobilität bedeutet Zugänglichkeit für jeden Menschen, Chancengleichheit sozusagen. Sehr gerne unterstützen wir diese Aktion der JG Amstetten, die uns zeigt, dass es viele Mitmenschen mit besonderen Bedürfnissen gibt. Unsere Mitmenschen müssen uneingeschränkten Zugang zu allen Lebensbereichen haben.“
Es kann also gut sein, dass die Legorampen in Zukunft das Stadtbild der Amstettner Innenstadt mitprägen.

Cornelia Kaufmann (Stadtwerke), Birgit Ortner (Fürst) und Maria Zipfinger (JG)
Thomas Fasching (Sparkasse), Birgit Ortner (Fürst), Cornelia Kaufmann (Stadtwerke), Maria Zipfinger (JG) und Helfried Blutsch (SPÖ).
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