Warum 20 Amstettner Autofahrern ein Licht aufging

BEZIRK AMSTETTEN. „Niederschläge, erster Frost, Nebelbildung und schlechte Sicht fordern von den Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit", erklärt Gerhard Prantner, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Amstetten.

Polizei hält 20 Lenker an

Um das Bewusstsein der Fahrzeuglenker zu schärfen, setzte der ÖAMTC nun in Amstetten die Licht-Aktion „Flugzettel statt Strafzettel“ um. In zwei Stunden wurden bei 20 Fahrzeugen insgesamt 31 Lampen getauscht.
Kfz-Lenker, die mit einer mangelhaften Licht-Anlage unterwegs waren, wurden von der Polizei angehalten. Von einer Bestrafung wurde allerdings Abstand genommen und die Lenker erhielten einen Flugzettel mit Sicherheitshinweisen.

ÖAMTC behebt Mängel

Um für eine sichtbar sichere Weiterfahrt zu sorgen, behoben Clubtechniker den Mangel kostenlos.
„An Ort und Stelle wurde ein gratis Licht-Check durchgeführt, bei dem defekte Lampen ausgetauscht und falsch eingestellte Scheinwerfer-Einstellungen korrigiert wurden“, so der ÖAMTC-Stützpunktleiter.

Defekte Abblendlichter

„Meist wurden die Lenker aufgrund eines defekten Abblendlichtes angehalten. Im Rahmen des Licht-Checks stellte sich dann aber heraus, dass in etlichen Fällen auch weitere Lampen defekt waren – wie beispielsweise ein Bremslicht“, berichtet der ÖAMTC-Stützpunktleiter. Bei einem Fahrzeug waren neben einem Abblendlicht sogar beide Bremslichter und eine Kennzeichenlampe defekt.

Licht ist "lebenswichtig"

Eine intakte Beleuchtungsanlage kann im Straßenverkehr gerade in den Herbst- und Wintermonaten lebenswichtig sein. „Jeder Autofahrer sollte regelmäßig selbst überprüfen, ob alle Lichter intakt sind“, rät Stützpunktleiter Gerhard Prantner.

Zur Sache: Die Unfallstatistik belegt, dass mit der dunklen Jahreszeit die gefährlichsten Monate für Verkehrsteilnehmer begonnen haben. In den Monaten September bis November 2016 ereigneten sich laut Statistik Austria in Österreich 9.836 Verkehrsunfälle. Spitzenreiter ist Niederösterreich mit 1.829 Unfällen, bei denen 2.343 Menschen verletzt und 33 Menschen getötet wurden.

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