Weistrach: Kind blieb in Kanalrohr stecken

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Die FF Weistrach wurde über die Bereichsalarmzentrale Amstetten zu einem Technischen Einsatz T2 - Person in Notlage über Sirene, Pager und SMS alarmiert. Die genaue Einsatzbeschreibung lautete: "Kind steckt in Kanal fest".
Innerhalb von 3 Minuten rückte das RLFA 2000 mit 6 Mann zum Einsatzort Richtung Wohnblock Weistrach aus. Aufgrund der Nähe zum Feuerwehrhaus lief der Einsatzleiter direkt zum Ort der Hilfeleistung. Das rund Eineinhalbjährige Kleinkind steckte mit einem Fuß im Gitterrost des Oberflächenkanals fest.

Mit Trennschleifer gerettet

Mit dem hydraulischen Spreizer versuchten die Feuerwehrmänner die Stäbe auseinander zudrücken um somit den Fuß des Kindes schnellstmöglich aus der Misslichen Lage befreien zu können. Das harte Gussmaterial gab aber nur sehr wenig nach und das Kind konnte nicht befreit werden.
Bevor die weiteren arbeiten mittels Trennschleifer durchgeführt wurden, wurde das Kleinkind mittels Feuerwehrjacke vor dem bevorstehenden Funkenflug der Flex geschützt.

22 Feuerwehrmänner

Während der gesamten Rettungsaktion betreute die Mutter das tapfere Kleinkind. Seitens der Feuerwehr wurde ein "Traumatiger" übergeben der bei der gesamten Rettungsaktion fest in den Händen des Kleinkindes war. Nachdem mit dem Trennschleifer Entlastungsschnitte gesetzt wurden, konnten die Gitterstäbe mit dem hydraulischen Spreizer geöffnet werden. Parallel zur Flexarbeiten wurde das Material permanent mit den Hochdruckrohr gekühlt, wobei ein Feuerwehrmann mittels Handkontrolle die Temperatur checkte.
Nach rund 10 Minuten konnte das Kind gerettet werden und die 22 eingesetzten Feuerwehrmänner konnten zufrieden in das Feuerwehrhaus einrücken. 

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