ZEITZEUGIN IN HAAG

Judith Ribic, Zeitzeugin der  2. Generation (Foto: LW)

Stadt Haag. Die Zeitzeugin der 2. Generation, Fr. Judith Ribic, wird im HLW Haag davon erzählen, wie es ihr ging, als ihr Vater viereinhalb Jahre im Konzentrationslager Flossenbürg war.
Franz-Michael Zagler, Pressesprecher des Vereins, dazu: „Fr. Ribic sieht es als Verpflichtung ihrer Generation, diese Geschichte zu erzählen. Sie möchte über die Vergangenheit reden, um zu mahnen. Eine Zeit, in der Menschenrechte mit den Füßen getreten werden und rechtsradikales Denken Toleranz verdrängt, soll der heutigen Jugend erspart bleiben. Ihr Vater, Ernst Reiter, war ihr Vorbild, denn als Bibelforscher (wie damals Zeugen Jehovas genannt wurden) verweigerte er den Dienst mit der Waffe. Sein Motto war: "Durch mich wird keine Frau Witwe und kein Kind Waise!"
Fr. Ribic spricht neben ihr Kindheit auch davon, wie sie mit Ausgrenzung und Verspottung zurechtkam und wie es war, das Kind eines KZ-Häftlings gewesen zu sein."
Weitere Informationen zum Zeitzeugengespräch erhalten Sie unter der Telefonnummer 0676/637 84 96 oder auf der Homepage www.lilawinkel.at.

Höhere Bundeslehranstalt wirtschaftliche Berufe, Wiener Straße 2, 3350 Haag:

DI, 14.11.2017 von 15.00 bis 16.40

(Hinweis: Das Zeitzeugengespräch ist eine Schulveranstaltung und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Wenn Eltern Interesse haben, können Sie sich gern mit der jeweiligen Direktion abstimmen)

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