6.211 Amstettner sagen "Nein!" zur Atomkraft

Anton Kasser und Lukas Mandl.

Die Auswirkungen der Atomkraft kennen keine Grenzen, warnen Anton Kasser und Lukas Mandl.

BEZIRK AMSTETTEN. Ohne Atomkraft geht es auch. Das sehen mindestens 6.211 Amstettner so. Aber nicht jeder ist dieser Meinung.
Etwa die tschechische Regierung sucht Standorte für Atommüll-endlager nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. „Auch wenn es in Österreich keine Atomkraftwerke gibt, sind sie dennoch allgegenwärtig", betont Landtagsabgeordneter Anton Kasser (ÖVP).

Stimmen gegen Atomkraft

Im Bezirk Amstetten (einschließlich Waidhofen) wurden 6.211 Unterschriften gegen den Ausbau des Atomkraftwerks Dukovany und gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers an der NÖ-tschechischen Grenze gesammelt. NÖ-weit waren es über 110.000 Unterschriften. "Wir sind weiterhin eine starke Stimme gegen die Atomkraft", sagt Kasser.

Gefahren ernst nehmen

"Die Gefahren der Atomkraft müssen ernst genommen werden“, so Europa-Abgeordneter Lukas Mandl (ÖVP), der etwa einen zwingenden Mindestabstand von 100 Kilometern zwischen einem Atommüllendlager und der österreichischen Grenze fordert.
„Gerade bei einem Standort in unmittelbarer Grenznähe wären die potenzielle gesundheitliche Gefährdung der dortigen Bevölkerung sowie der nachhaltige gesellschaftliche Schaden besonders hoch“, warnt Mandl.

Der (nieder-)österreichische Weg

Dabei verweist er gemeinsam mit Anton Kasser etwa auf das AKW Zwentendorf: "Im Jahr 1978 stimmte die österreichische Bevölkerung über die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf ab. In den Bezirken Amstetten und Waidhofen stimmten 26.959 Personen gegen das Atomkraftwerk ab", sagt Kasser. "Seit dieser Volksabstimmung konnten wir in NÖ einen Pionierweg gehen und stehen heute für erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Diesen eingeschlagenen Weg wollen wir weiter fortführen", betont der Landtagsabgeordnete.

Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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