Hauptplatz, Dächer, Fassaden, Ladezone: Das sind die Ideen für ein "grüneres" Amstetten

Andreas Gruber mit Alexander, Anton Geister, Reinhard Aigner, Markus Brandstetter in der "Innenstadtoase" von Caroline Sengstschmid.
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  • Andreas Gruber mit Alexander, Anton Geister, Reinhard Aigner, Markus Brandstetter in der "Innenstadtoase" von Caroline Sengstschmid.
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Hauptplatz, Dächer, Fassaden, Ladezone: Diese Ideen haben ÖVP und Grüne. Die Temperaturen in Amstetten werden künftig steigen. Maßnahmen sollen die Stadt abkühlen.

STADT AMSTETTEN. Der Klimawandel hat mittlerweile das Amstettner Rathaus erreicht. Das heiße Thema rücken nun auch die städtischen Parteien zunehmend in den Mittelpunkt. Ein Ziel: Den steigenden Temperaturen entgegenzuwirken.

Grüne Fassaden für Amstetten

"Nachdem die Gemeinde selbst dringend sanierungsbedürftige Gebäude besitzt, in denen sich Sozialwohnungen der Stadt befinden, möchten wir diese als künftige Vorzeigeprojekte in Sachen Fassadenbegrünung und innovativer Baugestaltung nutzen", erklärt Wohnbaustadtrat Anton Geister (ÖVP). Studenten sollen "ein völlig neues innovatives Projekt" entwerfen.

Ein "ökologischer Aspekt"

Bei der Fassadenförderung soll laut ÖVP zudem ein "ökologischer Aspekt" kommen. "Wir wollen eine Förderung für begrünte Fassaden, die einerseits eine finanzielle Unterstützung, aber auch eine Beratung beinhaltet", so ÖVP-Gemeinderat Reinhard Aigner.

Grüne Buswartehäuserdächer

"Ich bin für jede Idee glücklich und über jeden Input dankbar", sagt der verantwortliche Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder (Grüne). "Die Wichtigkeit des Themas ist offenbar angekommen", sagt er. Es brauche allerdings ein komplettes Konzept. Derzeit wird gerade eine "Klimastrategie" für die Stadt erarbeitet – Amstetten soll grüner werden. Einiges sei gerade in der Planung, sagt der Umweltstadtrat, etwa auch neue Förderrichtlinien.
Inzwischen legt die ÖVP weitere Vorschläge auf den Tisch. Die "Lüftungsachsen Amstettens" wie der Mühlbach sollen "aufgewertet" werden. Geschehen soll dies u. a. durch Renaturierung. Aber auch eine Begrünung der Dächer von Buswartehäusern sei denkbar.

Hauptplatz ist "No-Go"

Auch der Umweltstadtrat bringt alte und neue (grüne) Themen in die Stadt. "Der Hauptplatz ist für mich ein No-Go, bei 37 Grad kann sich dort keiner mehr aufhalten", will Hörlezeder den Hauptplatz begrünen und dort gleichzeitig ein "nettes Ambiente" schaffen.

Grünfläche statt Ladezone

Grüner soll auch die Wiener Straße werden. Die Ladezone beim künftigen Spar Gourmet soll aufgelassen werden. Geht es nach den Amstettner Grünen soll diese Zone bepflanzt werden. Vorstellen kann sich Hörlezeder auch einen verpflichtenden Baumschlüssel bei Parkplätzen – bei einer bestimmten Anzahl an Parkplätzen müsse dann immer auch eine bestimmte Zahl an Bäumen gesetzt werden.
Im nächsten Umweltausschuss nach der Sommerpause wird man einiges zu besprechen haben.

Andreas Gruber mit Alexander, Anton Geister, Reinhard Aigner, Markus Brandstetter in der "Innenstadtoase" von Caroline Sengstschmid.
Dominic Hörlezeder und Sarah Huber wollen Ladenzone begrünen.
Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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