Hotspots um den Bürgermeister
In diesem Amstettner Gemeinden wird es am 26. Jänner spannend

Wer macht das Rennen? Christian Haberhauer (damals noch nicht ÖVP-Spitzenkandidat) und SPÖ-Bürgermeisterin Ursula Puchebner gemeinsam beim Entenrennen im vergangenen Sommer in Amstetten.
  • Wer macht das Rennen? Christian Haberhauer (damals noch nicht ÖVP-Spitzenkandidat) und SPÖ-Bürgermeisterin Ursula Puchebner gemeinsam beim Entenrennen im vergangenen Sommer in Amstetten.
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Ernsthofen, St. Pantaleon-Erla, St. Georgen am Reith und Amstetten: Wo es am 26. Jänner spannend wird.

BEZIRK AMSTETTEN. Während in den meisten Gemeinden des Bezirks klare politische Verhältnisse herrschen, gibt es da und dort Gemeinden, wo es äußerst spannend werden könnte.

Darauf setzt die SPÖ

Man hätte durchaus das "ambitionierte Ziel", ein bis zwei neue Bürgermeistersessel dazuzugewinnen, erklärt SPÖ-Bezirksvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig. Ihre "Hoffnungsgemeinden" sind St. Pantaleon-Erla und Ernsthofen. In Ernsthofen verfügt die ÖVP über zwölf Mandate, die SPÖ über neun Sitze im Gemeinderat.
Anders und wesentlich enger sind hingegen die Mehrheitsverhältnisse in St. Pantaleon-Erla. Dort ist Rudolf Divinzenz (ÖVP) seit 2015 Bürgermeister. Seine Volkspartei ist mit neun Mandaten zwar nur zweite Kraft hinter der SPÖ (zehn Mandate), verfügt allerdings mit der FPÖ (zwei Mandate) über eine Mehrheit im Gemeinderat.

Darauf setzt die ÖVP

29 von 34 Bürgermeistern im Bezirk stellt derzeit die ÖVP. "Das Ziel ist, dort oder da den ein oder anderen Bürgermeister dazuzugewinnen", erklärt ÖVP-Bezirks-obmann Andreas Hanger: "Ich schaue da etwa nach St. Georgen am Reith." In der an Einwohnern kleinsten Gemeinde im Bezirk hält die SPÖ acht Plätze im Gemeinderat, die ÖVP sitzt auf sieben Sitzen. 44 Stimmen trennten die beiden Parteien 2015 voneinander – und das bei einer Wahlbeteiligung von 94,86 Prozent. Die Bürgerliste MIR (33 Stimmen) tritt zudem nicht mehr an. Doch auch auf eine andere Gemeinde spielt Hanger an. Neben einem Wechsel in der kleinsten Gemeinde hofft man bei der ÖVP, auch die größte Gemeinde drehen zu können.

Kampf um Amstetten

Amstetten ist eine der letzten roten Hochburgen im Land. Der Ausgang der Wahl hat demnach Bedeutung über die Stadtgrenzen hinaus. "Der Sturm auf die rote Bastion Amstetten ist ausgerufen", verkündete bereits im Herbst Amstettens Bürgermeisterin und SPÖ-Spitzenkandidatin Ursula Puchebner (Hier gibt es mehr dazu.). Die ÖVP mit ihrem neuen Spitzenkandidaten Christian Haberhauer werde "alle Hebel in Bewegung setzen", denn man wolle "um jeden Preis die Stadt Amstetten erobern", so Puchebner auch Richtung VP-Landespartei. Worte, die vor wenigen Tagen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) gewissermaßen bestätigt wurden. "Wenn ich in ein paar Wochen wieder nach Amstetten komme", meint Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, würde sie sich freuen, "von einem Bürgermeister Christian Haberhauer begrüßt zu werden." Das wäre "sensationell". (Hier gibt es mehr dazu.)

Ausgangssituation in Amstetten

Die SPÖ hält zwanzig Gemeinderatssitze und regiert seit 2015 mit den Grünen (drei Mandate). Die ÖVP kommt auf zehn, die FPÖ auf sieben und die Neos auf ein Mandat. Insgesamt neun Parteien bzw. Listen sind am 26. Jänner in Amstetten wählbar. Neben der Bürgerliste Kunz "Für Amstetten" mit Spitzenkandidat Norbert Kunz und der Liste Wahl (WAHL) mit Jürgen Wahl an der Spitze, treten auch zwei Abspaltungen der FPÖ an: Mutige Amstetter Nachtaktiv in Ibiza (MANI) mit Spitzenkandidat Manuel Ingerl und die Alternative für Amstetten (AlfA) mit Spitzenkandidat Bruno Weber. 19.324 Amstettner sind aufgerufen zu entscheiden.

Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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