Das sind Amstettens Sportstars von morgen

Das starke Amstettner Nachwuchsteam: Klemens Oberleitner, Jakob Fink, Bea Lohse, Niklas Keller, Olivia Heindl.
  • Das starke Amstettner Nachwuchsteam: Klemens Oberleitner, Jakob Fink, Bea Lohse, Niklas Keller, Olivia Heindl.
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

STADT AMSTETTEN. Olivia Heindls Stärken sind das Schwimmen und ihr sonniges Gemüt. Bea Lohse ist eine hervorragende Radfahrerin. Klemens Oberleitner ist für seine Fähigkeiten im Schwimmen, Laufen und für seine Motivation bekannt. Niklas Keller läuft und radelt exzellent. Jakob Fink schwimmt nicht nur schnell, er hat auch eine hohe Trainingsbereitschaft.

"An deine Grenzen gehen"

Diese Namen wird man in Zukunft wohl noch öfters hören, denn alle diese fünf Schüler und leidenschaftliche Triathleten des Landesleistungszentrums in Amstetten sind bereits österreichische Meister. Niklas Keller und Jakob Fink gehören zudem dem Nachwuchskader des Österreichischen Triathlonverbandes an.

"Du musst bei den Rennen mehrmals an deine Grenzen gehen", erzählt Jakob Fink über die harte internationale Konkurrenz, seine Erfahrungen und das Ziel, erfolgreich zu sein. "Er ist die Spitze des Eisbergs", sagt Keller über Fink. 2001 geboren, ist er auch der Älteste im Team.

Das Landesleistungszentrum

Auf Bernhard Kellers Bestreben hin wurde vor zwei Jahren ein Landesleistungszentrum für den Triathlonnachwuchs in Amstetten errichtet und dessen Leiter er nun ist.

"Es dient zur Ausbildung von Leistungssportlern", erklärt Keller. Das Ziel sei, an die nationale Spitze zu gelangen und schließlich auch international Erfolge zu feiern. Auch abseits des Trainings und der Wettkämpfe sei das "Leben danach ausgerichtet".

Der Alltag eines Sportlers

Neben dem Sport müssen die Athleten auch auf anderen Schauplätzen Leistungen zeigen – etwa in der Schule. "Ich bewundere das, was neben der Schule noch geht", freut sich Wilhelm Müller, Sportlehrer im Amstettner Gymnasium. Die jungen Sportler seien auch gute Schüler, betont Keller.

In enger Zusammenarbeit mit der Schule werden so etwa die Stundenpläne der fünf Athleten dermaßen gestaltet, dass Sport und Lernen parallel möglich ist.
Schwieriger gestaltet sich die Situation oft andernorts.

"Es scheitert oft an der Infrastruktur", sagt Keller. Allerdings sei dies "sudern auf hohem Niveau", betont er. Wobei er sich etwa verbesserte Trainingsmöglichkeiten im Amstettner Bad, dessen Sanierung gerade geplant wird, wünschen würde.
Ab Herbst will man jedenfalls zwei bis drei neue Sportler ins Leistungszentrum aufnehmen. Langfristig sollen es bis zu 30 Athleten aus Amstetten und dem westlichen Niederösterreich werden.

Bis 2025 will man sich schließlich als "fixe Größe" im internationalen Triathlonsport etabliert haben.

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