Skispringerin Iraschko-Stolz besucht HAK/HAS Amstetten

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AMSTETTEN. Die erfolgreiche österreichische Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz stellte sich am 25.4.2019 den Fragen der Schülerinnen und Schüler der HAK plus Sport.

Kindheitstraum Skispringen

Skispringerin wollte die gebürtige Eisenerzerin immer schon werden, hatte sie doch die Sprungschanze direkt vor Augen, wenn sie in der Schule aus dem Fenster blickte. Als Kind sei es normal für sie gewesen, mit Burschen zu trainieren, weshalb ihr auch nicht bewusst gewesen sei, dass sie sich einen von Männern dominierten Sport ausgesucht hatte.

Freude an der Bewegung

Der ständige Drang, besser zu werden, neue Techniken auszuprobieren und sich selbst zu übertreffen, sei neben der Freude an der Bewegung ihre größte Motivation. Wegen der schweren Verletzungen, die sie hatte, ist sie heute umso glücklicher, sich schmerzfrei bewegen zu können.

Unterstützung durch Eltern

Stolz strahlt, wenn sie über ihre Familie spricht. Ihre Eltern hätten sie immer unterstützt. Besonders froh sei sie darüber, dass ihre Familie beim ersten Heimweh in Stams nicht gleich nachgegeben habe. Ein Jahr solle sie zumindest durchziehen, hieß es damals von Seiten der Eltern. Sie hielt durch und schon nach kurzer Zeit wollte sie nichts anderes mehr tun als Skispringen. „Das zeigt, wie wichtig Eltern sind. Sie wissen, was gut für einen ist“, betont Iraschko-Stolz.

Wichtigste Erfolge

Zu ihren wichtigsten Erfolgen zählt sie das WM-Gold in Oslo 2011, die olympische Silbermedaille 2014 sowie die Medaillen, die sie heuer bei den Weltmeisterschaften in ihrer Heimat geholt hat.

Leben als Profisportler

Den jungen Sportlerinnen und Sportlern macht sie die positiven Seiten des Lebens als Profisportler schmackhaft. Das Leben als Profisportler sei genial. Am Ende des Tages ist sie immer glücklich und hat das Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. Ihr Rat an die Jugendlichen: viel Sport machen, so viel wie möglich dazulernen, sich Fehler eingestehen, die Verantwortung für Misserfolge übernehmen und immer wieder versuchen, es besser zu machen.

Karriere-Ende nicht in Sicht

Ein Karriere-Ende wird es noch nicht geben, denn momentan denkt die sympathische Sportlerin schon wieder darüber nach, wie sie ihr Training verbessern könnte.

Im Anschluss holten sich die Schülerinnen und Schüler noch Autogrammkarten und durften die Medaillen von Seefeld in der Hand halten.Möglich gemacht wurde die Begegnung durch Mag. Waltraud Gollonitsch und Mag. David Slawitscheck, den Geschäftsführer des Autohauses Slawitscheck.

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