Thomas Sykora: "Skisport ist mein Herzblut"

Nach Ihrer aktiven Skikarriere, was haben Sie weitergemacht?

SYKORA: Zuerst die Ausbildung zum akademischen Mentalcoach. Danach absolvierte ich ein Masterstudium über die Harreither Akademie. Es folgte ein kurzer Zwischenstopp bei einem Versicherungsmakler. Aktuell betreibe ich zwei Franchise-Restaurants myIndigo in der PlusCity in Linz sowie im Donauzentrum in Wien.

Wenn Sie zurück auf Ihre Skikarriere blicken, was waren die schönsten Momente?

Der allerschönste Moment war mein erster Sieg in Kitzbühel vor circa 35.000 Zusehern im Jahr 1996. Und natürlich meine beiden Slalomweltcup-Kugeln.

An welchen Moment erinnern Sie sich nicht so gern zurück?

Sicherlich an meine beiden Risse der Patellasehne, welche mir drei Jahre später dann auch das Karriereende bescherten.

Sie sind auch heuer wieder Ski-Experte beim ORF. Wie bereiten Sie sich darauf vor?

Vorweg analysiere ich die Stärken-Schwächen-Profile der Läuferinnen und Läufer, führe Gespräche mit den Serviceleuten und informiere mich, ob es einen Materialwechsel gab. Am Tag vor dem Rennen gilt es, gemeinsam mit den Kollegen eine Thematik zu finden – sowie z.B. das Comeback von Marcel Hirscher. Darauf wird dann besonders eingegangen. Die Zuseher sollen einen roten Faden erkennen, der sich durch die ganze Sendung zieht.

Und wie sieht Ihre Vorbereitung auf Ihre Funktion als Vorläufer aus?

Ich fahre selber viel Ski, um konditionell fit zu bleiben. Immerhin darf ich die anspruchsvollsten Slalomstrecken vor den Weltcup-Startern mit der Helmkamera abfahren.

Wer sind die aktuellen niederösterreichischen Skistars?

Da sind bei den Damen Katharina Gallhuber und Katharina Huber, beide aus unserer Region, zu nennen. Bei den Herren fährt Marc Digruber ganz vorne mit und ist im Weltcup dabei.

Wie sehen Sie die Situation in Niederösterreich? Gibt es aus Ihrer Sicht hoffnungsvolle Talente?

Ja, auf alle Fälle! Aus meiner Sicht betreibt der Skiclub Göstling-Hochkar tolle Jugendarbeit und bringt immer wieder Läufer hervor, die im Weltcup präsent sind. Angefangen von mir über Kathrin Zettel bis hin zu Gallhuber. In meinen Augen der Skiclub, der die meisten Weltcupläufer zählt. Dicht gefolgt vom Skiclub Waidhofen/Ybbs, der mit Huber derzeit auch in aller Munde ist.

Kommen Sie selbst auch noch zum Skifahren?

Ja, zum Glück. Der Skisport ist und bleibt mein Herzblut.

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