Neu in der Stadt
Amstetten bekommt Wirtschaftspark samt zentralem Bauhof

Präsentation: Ortsvorsteher M. Scherscher, Bürgermeister C. Haberhauer, "Vize" D. Hörlezeder, Ortsvorsteher A. Geister.
  • Präsentation: Ortsvorsteher M. Scherscher, Bürgermeister C. Haberhauer, "Vize" D. Hörlezeder, Ortsvorsteher A. Geister.
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Wirtschaftsservicestelle entsteht neu im Rathaus sowie Wirtschaftspark samt zentralem Bauhof in Greinsfurth.

STADT AMSTETTEN. Die Corona-Krise hat enorme Auswirkungen auf die Wirtschaft und auch auf die Finanzen der Gemeinden, betont Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP). Aber dennoch und gerade deshalb sei es wichtig, dass die Gemeinde "Impulse für die Wirtschaft" setzt.

Neue Wirtschaftsservicestelle

Einer dieser Impulse soll die neue Wirtschaftsservicestelle der Stadtgemeinde sein. Um ein "gesundes Wachsen der Wirtschaft in Amstetten voranzutreiben", brauche es entsprechende Strukturen, so der Bürgermeister.

Dies betrifft ansässige Unternehmen ebenso wie potenziell neue Firmen. Hier brauche es Ansprechpersonen und Begleitung vom ersten Gespräch bis zur Umsetzung und darüber hinaus, ist Haberhauer von der Notwendigkeit einer neuen Servicestelle im Rathaus überzeugt. Weitere Aufgaben sollen zudem das Erarbeiten von Entwicklungsstrategien sowie Leerflächenmanagement und sogenanntes "Brownfieldmanagement" sein.

Gerade bei möglichen Wirtschaftsflächen sieht Haberhauer die Stadt auch als Vermittler. Man "müsse nicht alles aufkaufen". Jedenfalls aber sei es notwendig, schnell reagieren zu können, wenn Bedarf an freien Flächen besteht – künftig auch verstärkt in Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden.

Neuer Wirtschaftspark

In diesem Zusammenhang präsentierte die Stadt jedenfalls gleich einen neuen Wirtschaftspark: Direkt an der B121 zwischen Greinsfurth und Waldheim (neben Leiner und Hofer) in einer aufgelassenen Schottergrube wird der neue Standort auf 58.000 m² entstehen.

Neuer zentraler Bauhof

Ebenfalls dort in der "Dannergrube" errichtet wird ein neuer zentraler Bauhof, der jene in Hausmening, Mauer und Allersdorf ersetzen wird. Die Substanz der Bauhöfe entspreche teilweise den 70er-Jahren, so der Bürgermeister. Die Zusammenlegung wäre aber auch logistisch sinnvoll. "Wir wollen die Qualität steigern", so Haberhauer – für Mitarbeiter und Bewohner. Hier entstehe eine "sinnvolle Nachnutzung", sagt Manuel Scherscher (ÖVP), Ortsvorsteher von Mauer-Greinsfurth. Die Lage sei "optimal". Wirtschaftspark und Bauhof würden zur Stärkung des Ortsteils beitragen.

Die "Datengrundlage"

Vor der Gemeinderatswahl sorgte die Zusammenlegung der Bauhöfe für politischen Zündstoff zwischen ÖVP und SPÖ. "Ich bin generell dafür, dass man Synergien sucht", ist Vizebürgermeister Gerhard Riegler (SPÖ) "nicht grundsätzlich dagegen". Allerdings fehle ihm die "Datengrundlage", ob diese Variante langfristig tatsächlich die bessere sei, vor allem hinsichtlich der Kosten. Die SPÖ präsentierte vor der Wahl Pläne für die Zusammenlegung der Bauhöfe von Mauer und Hausmening beim Weißen Kreuz.

"Innovatives Konzept"

Mit einem "innovativen Nutzungskonzept" für Wirtschaftspark und im speziellen Bauhof will die Stadt jedenfalls vorzeigen, wie man Wirtschaft und Grünraum in Amstetten miteinander verbinden kann, so Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder vom ÖVP-Koalitionspartner, den Grünen. Hörlezeder spricht dabei etwa von klimaneutraler Bauweise, ressourcenschonender Standortwahl sowie von Erholungsraum für Mitarbeiter und beruhigt hinsichtlich Umweltschutz: "Nichts wird aufgeweicht oder aufgelockert."

"Wir müssen als Stadt mit positivem Beispiel vorangehen", so Hörlezeder zur Verbindung Wirtschaft-Grünraum. Die Vorgehensweise könne "als Beispiel für ganz Österreich dienen", ist er überzeugt und fügt hinzu: "Wenn man es richtig macht."

Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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